Beitrag zum antideutschen Karikaturenwettbewerb

Philipp stellt sich selbst als Mohammed dar und macht sich dabei vor Lachen in die Hose [1, 2]:

Philipp macht sich vor Lachen in die Hose


4 Antworten auf „Beitrag zum antideutschen Karikaturenwettbewerb“


  1. Gravatar Icon 1 Doughnut Boy Andy 19. Februar 2006 um 16:09 Uhr

    BTW a Jewish weblog has started its own cartoon competition with a difference. Their aim is to draw their own anti-Semitic cartoons. Sounds strange but it is worth a look:

    http://www.boomka.org/

  2. Gravatar Icon 2 Johannes Rohr 21. Februar 2006 um 14:16 Uhr

    Wer zum Henker ist dieser „Phillipp“, und was soll dieser Rostocker deutsche Bettnässer mit „Mohammed“ zu tun haben? Ich weiß nicht, wie viele der Migranten und Flüchtlinge, die der mörderische Mob 1991 in Rostock-Lichtenhagen angriff, Muslime waren, aber es waren sicherlich mehr darunter als unter den deutschen Angreifern. Wenn hier irgendein Kiddie meint, mit dieser Umgestaltung eine besonders brilliante Idee gehabt zu haben, dann heißt es in bezug auf das Pogrom von Lichtenhagen: die Opfer ex post zum Täter zu machen.

  3. Gravatar Icon 3 contraculture 24. Februar 2006 um 1:38 Uhr

    Eben! Wer dieser Phillip ist weiß auch ich nicht, vermutlich jener, der verantwortlich zeichnet für besagten Scheißdreck. Es ist wohl jene Art von Denken, die sich in der (Post-)Antideutschen Szene etabliert hat, doch vielleicht, so mag man hoffen, noch nicht bei allen, die diesen Staat Scheiße finden durchgesetzt hat…selbst unter Konkret-(ich zählte mich einst selbst dazu) und Bahamas-(nie nen Blick rein geworfen)Lesern.
    Zitat Amin Maalouf:
    „Sie können zehn dicke Bände über die Geschichte des Islams lesen und würden doch nichts von dem verstehen, was in Algerien geschieht. Aber lesen Sie dreißig Seiten über die Kolonialisierung und die Entkolonialisierung und Ihnen wird vieles klarer werden.[…]Sobald es sich um den Islam handelt, sind einige sofort bereit, ihn für Tragödien verantwortlich zu machen, die die muslimischen Gesellschaften erlebt haben und noch erleben. Ich werfe dieser Ansicht nicht bloß vor, daß sie falsch ist, ich werfe ihr vor, daß sie die Ereignisse in der Welt vollkommen unverständlich macht…“
    und nicht zuletzt reduziert diese Sicht der Welt die Menschen, um die es doch immer geht auf irgend eine Identität, in besagtem Fall die religiös gestiftete, die aber nie mehr ist als ein Teilaspekt, eine Facette jedes Einzelnen. Im aktuellen Fall, diesem saublöden „Karikaturenstreit“, sollte man ja auch nie außer acht lassen, daß dort Staats(!)bürger gegeneinander in Stellung gebracht werden. Jene „hier“ werden auf die „westlichen“ (gerne auch christlichen) Werte und Errungenschaften eingeschworen (die freie Presse, die sich hier mal so richtig ihre Freiheit herausnimmt macht da munter mit) und jene „dort“ (immer die „anderen“) sind als absolut rückschrittlich, den Werten des Westens, „unseren“ Werten, grundsätzlich feindlich gesonnen, zu betrachten. Wer so etwas nicht als Propaganda, als ekeleregende Anmaßung in einem angeblich aufgeklärten Zeitalter, bzw. einem angeblich den Idealen der Aufklärung verpflichteten Teil der Welt, sprich dem „christlich geprägten Westen“ (was für ein Hohn schlechterdings, die „Aufklärer“ waren allesamt antiklerikal) empfindet, dem ist auch nicht mehr zu helfen, der hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.
    Ich könnte noch ewig so weiterschreiben, schließe aber hiermit und überlasse das so eben Gesagte(in der Eile und dem Eifer vielleicht nicht alles so ausgegorene) der Kritik der geneigten Menschen, über deren Anregungen und Korrekturen ich mich aufrichtig freuen tät.
    good bye und shalom,
    friede auf erden und
    bunt ist das dasein und granatenstark
    seba

  4. Gravatar Icon 4 das nichts 18. September 2008 um 18:18 Uhr

    Muslime waren unter den Opfern von Lichtenhagen meines Wissens wohl eher nicht so viele, da die Mehrzahl der Opfer aus Vietnamesen bestand (oder?)…
    Aber das nur am Rande.

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