„Der Faschismus der Affen“

Peter Bergh: Die satanische Ferse. Zur Psychopathologie des Islamfaschismus und seiner deutschen Freunde. Bd.1. 2003. 381 S. 21 cm.

Was Abdel da ausgegraben hat und nicht zitieren wollte, um ihm keine publizistische Aufmerksamkeit zu schenken, hört sich auf den ersten Blick an wie antideutsche Dutzendware, stellt sich aber auf den zweiten Blick als ein Machwerk heraus, in dem Moslems zu Affen degradiert werden. Der Autor, obwohl nicht in der linken Szene beheimatet, erweist sich dabei als beflissener BAHAMAS-Leser. So spielt bereits der Untertitel auf ein völkerpsychologisches Elaborat der Autorin Natascha Wilting an, die in der Bahamas Nr. 38 eine „Psychopathologie des Islam“ betreiben wollte. Auch sonst lassen sich in jenem Machwerk zahlreiche der Stichwörter wiederentdecken, die antideutsche Autoren in den letzten Jahren popularisiert haben, wie etwa die Rede vom „Islamfaschismus“ und seinen „deutschen Freunden“.

Auch wenn es sich beim Autoren wohl eher um einen verrückt gewordenen Antimarxisten als um einen Parteigänger des „antideutschen Kommunismus“ handelt, ist doch verblüffend, wie perfekt der antideutsche Diskurs in etwas hineingeklont wurde, das ansonsten eher Ähnlichkeiten mit dem wilhelminischen Kolonialrassismus und seiner Fortsetzung in der NS-Rassenlehre hat — so etwa, wenn „die Moslems“ gleich in mehreren Kapitelüberschriften als Primaten, Untermenschen und Kamelficker angesprochen werden:

  • Totalitäre Stammesregression im Islam — Der Faschismus der Affen
  • Theopornokratie und Sodomie mit dem Kamel
  • Freuds Trieb zum Tode und der Schimpansenkrieg

Es ist, als hätte da mal jemand ausgesprochen, was Antideutsche die ganze Zeit schon meinen, aber sich nicht zu sagen trauen. Dazu haben sie auch allen Grund, denn dass solche Äußerungen aufgrund der Erfahrungen mit dem deutschen Faschismus heute strafbar sind und als „Aufstachelung zum Rassenhass“ geahndet werden, sollte allgemein bekannt sein.


11 Antworten auf „„Der Faschismus der Affen““


  1. Gravatar Icon 1 alltagstrauma 24. Februar 2006 um 20:32 Uhr

    Was soll das nun beweisen ? Nur weil ein deutscher Rassist bestimmte Begrifflichkeiten aufgreift, die du „den Antideutschen“ bzw. der Bahamas zuordnest, heisst das noch lange nicht das der Inhalt gleich ist. Ich will garnicht bestreiten, dass es sich zumindest bei einigen Autoren der Bahamas um ausgemachte Rassisten handelt. Aber „den Antideutschen“ zu unterstellen, dass sie quasi eben solche Rassisten wären wie Peter Bergh, nur weil dieser gewisse Versatzstücke eben jener übernimmt, ist einfach grundlegend falsch. Das ist ungefähr so, als würdest du nicht-antideutschen Kommunisten unterstellen für den „neuen“ antiimperialistisch und irgendwie „links“ daherkommenden Neonazismus mitverantwortlich zu sein, nur weil dieser eben jene Begrifflichkeiten der Linken übernimmt. Da wäre es zwar angebracht zu hinterfragen, warum eben Nazis oder andere Rassisten diese Begriffe oder Denkansätze übernehmen, aber das muss nicht zu dem Schluss führen, dass eben jene kommunistischen Ansätze grundlegend falsch wären. Gleiches gilt eben auch für die Antideutschen.
    Aber das ist dir ja egal, dir geht es ja eh mehr um deinen kleinen Kreuzzug. Und da ist ja jedes Mittel recht.

  2. Gravatar Icon 2 lysis 25. Februar 2006 um 20:28 Uhr

    Denkansätz wie die Völker- bzw. Ethnopsychologie von Frau Wilting haben selber schon einen nazistischen Hintergrund. Deshalb lassen sie sich auch so leicht dorthin zurückkopieren, wo sie hergekommen sind. Darüber solltest du mal nachdenken!

  3. Gravatar Icon 3 alltagstrauma 25. Februar 2006 um 21:06 Uhr

    Ich bestreite nicht, dass es Fälle geben mag in denen das stimmt. Es ist auch notwendig auf eben jene Verknüpfungspunkte hinzuweisen. Wenn du aber die Aussagen von Peter Bergh nimmst, der da von Unter- bzw. Affenmenschen daherredet, und dann behauptest er würde ja nur das sagen, was sich „die Antideutschen“ niemals getraut hätten, dann unterstellst du einfach das alle Antideutschen krasse Rassisten, ja sogar Nazis wären. Bei aller angebrachten Kritik, aber solche vergleiche schiessen einfach weit über das Ziel hinaus und sind widerliche Unterstellungen.

  4. Gravatar Icon 4 ugly 27. Februar 2006 um 0:29 Uhr

    mmh ich bin zwar kein bahamas experte oder ähnliches und was dieses thema auch bei weitem nicht so bewandert wie du, aber in meiner unschuld verstehe ich eins nicht:

    ist der unterschied nicht die antwort auf die frage was „palästinenser“ eigentlich sind?

    also eine die ein rassist mit volk oder blutsgemeinschaft oder was auch immer beantworten würde und die bahamas unter umständen nicht.
    artikel mit titeln wie „beruf palästinenser“ (ehrlich gesagt weiss ich nichtmal mehr ob ich den gelesen hab, aber der titel fällt mir halt grade ein) deuten doch in eine andere richtung: in die dass mit der bezeichnung palästinenser etc. keinesfalls das gemeint ist was ein rassist darunter versteht (ein volk oder wie auch immer man das nennen will) sondern das es sich um eine sammelbezeichnung für eine gruppe von personen handelt die eine gemeinsame vorstellung oder ansicht hat.
    ich habe den eindruck das diese beiden momente in der bahamas von manchen autoren leider vermischt werden und/oder nicht deutlich getrennt. dann würde es sich keinesfalls um eine psychologie eines volkes handeln sondern um die einer gruppe die eine bezeichnung trägt üblicherweise für ein volk verwandet wird und eine gewisse schnittmenge mit diesem bildet. ich vermute schließlich das es sich auch nicht um selbsthass handelt wenn die bahamas von den deutschen spricht. die frage ob es legetim ist begriffe die eigentlich selbst schon (zumindest ihrer tendent zu homogenisierende nach) rassistisch sind zweck zuentfremden ist ja eine andre frage.

    versteh mich nicht falsch: ich schätze deine beiträge und geh jedesmal von deiner seite mit dem gefühl was gelernt zu haben; aber mich irritiert deine emotionale herangehensweise an das thema „antideutsche“ (die ja deiner meinung nach gar nicht mehr antideutsch sind; wenn ich an so artikel wie „im bann des etatismus- konsequenzen aus 200 jahren deutscher ideologie“ vom krug denken wundert auch das mich ein wenig.)

    what ever, das ganze sollte nicht in arschkriecherei oder ähnlichem ausarten, aber irgent wie bin ich halt jung und halt dich wohl für ne sachautorität oder so und hoff du beantwortest meine fragen ;)

  5. Gravatar Icon 5 lysis 27. Februar 2006 um 1:55 Uhr

    Nun ja, widerlich finde ich eher solche Texte. Aber mich langweilt diese sich seit Jahren im Kreis drehende Diskussion über den Rassismus der BAHAMAS ohnehin.

  6. Gravatar Icon 6 bigmouth 27. Februar 2006 um 3:45 Uhr

    ich glaube, alltagstrauma wehrt sich im wesentlichen gegen eine pauschalisierte betrachtung einer gruppe „der“ antideutschen, und würde dir wohl gar nicht darin widersprechen, dass es rassismus bei der bahamas gibt

  7. Gravatar Icon 7 lysis 27. Februar 2006 um 16:19 Uhr

    Nunja, wer schweigt, stimmt zu. Und bisher hab ich, mit wenigen Ausnahmen, noch keine große Kritik Antideutscher an den Umtrieben dieser Zeitschrift erlebt. In den letzten Jahren waren Kritiker wie ich weitgehend auf sich allein gestellt. Kein Wunder, dass mir da mittlerweile der Wille zur Differenzierung abhanden gekommen ist!

  8. Gravatar Icon 8 lysis 27. Februar 2006 um 16:53 Uhr

    @ugly

    ist der unterschied nicht die antwort auf die frage was “palästinenser” eigentlich sind?

    ehrlich gesagt weiß ich jetzt nicht, wie du auf die palästinenser kommst. es ging hier um rassismus gegen muslime.

    artikel mit titeln wie “beruf palästinenser” (ehrlich gesagt weiss ich nichtmal mehr ob ich den gelesen hab, aber der titel fällt mir halt grade ein) deuten doch in eine andere richtung: in die dass mit der bezeichnung palästinenser etc. keinesfalls das gemeint ist was ein rassist darunter versteht (ein volk oder wie auch immer man das nennen will) sondern das es sich um eine sammelbezeichnung für eine gruppe von personen handelt die eine gemeinsame vorstellung oder ansicht hat.

    zunächst einmal ist der titel eine anspielung auf den film von wilfried bonengel „beruf neonazi“ über ewald althans. zweitens halte ich es für abwegig, leuten allein aufgrund ihrer nationalität „eine gemeinsame vorstellung oder ansicht“ unterzuschieben. drittens ist der bezug auf nationalität, wie er sich in der palästinensischen nationalbewegung manifestiert, selbstverständlich zu kritisieren; nur ist die vorstellung, man gehöre einem bestimmten volk an, kein spezifikum der palästinenser, sondern eine ideologische denkform, die konstitutiv für das bürgerliche system der nationalstaaten ist und ihre materiellen substrate in pass und personalausweis hat.

    ich vermute schließlich das es sich auch nicht um selbsthass handelt wenn die bahamas von den deutschen spricht.

    ein bisschen mehr selbsthass in den redaktionsstuben der BAHAMAS wäre sicher nicht das schlechteste! ;))

    aber mich irritiert deine emotionale herangehensweise an das thema “antideutsche”

    ich denke, es ist sinnlos, über das „hinzutretende“ (adorno) zu diskutieren, den persönlichen ekel, den man angesichts rassistischer manifestationen empfindet und der sich in wut und hass bahn bricht. „wer das nicht versteht, dem werde ich es auch nicht erklären können!“ (gremliza). ;)

  9. Gravatar Icon 9 lysis 27. Februar 2006 um 17:17 Uhr

    PS: Darüber hinaus sind antideutsche Pamphlete in der Regel ja nicht minder emotional. Et quod licet Jovi, liceat bovi: was Jupiter erlaubt ist, sollte man auch dem Ochsen gestatten! :d

  10. Gravatar Icon 10 alltagstrauma 27. Februar 2006 um 18:38 Uhr

    Richtig, ich ich behaupte keineswegs, dass es bei der Bahamas keine Rassisten geben würde. Ganz im Gegenteil, die Bahamas, die GWG und so tolle Autoren wie Horst Pankow dürften meiner Meinung nach gern auf eine ostdeutsche Insel auswandern (Sonne gönne ich denen nicht) und ihren Mist unter sich ausmachen. Aber deine Pauschalisierung und die Verwendung von Begrifflichkeiten die dem NS entlehnt sind und nun den AD’s in den Mund gelegt werden gehen zu weit.

    Zur Distanzierung: Ich glaube die Bahamas wird einfach überschätzt. Ich kann zwar nicht ausmachen inwieweit sie Einfluss auf die Berliner „Szene“ hat, aber für meine Ecke kann ich nur sagen, dass man doch eher selten einen Bahamasleser trifft. Und wenn, dann wird doch eher massive Kritik an ihr geübt. Das Problem ist sicherlich, dass es einfach keine vernünftigen Publikationen gibt, die die Bahamas an dem Punkt ersetzt haben, wo es langsam nötig wurde. Ich finde es also abwegig von der Bahamas aus Rückschlüsse auf den Zustand der Antideutschen zu ziehen. Das es Menschen gibt die sie noch lesen will ich aber auch nicht bestreiten. Von daher ist es auch weiterhin richtig, dass du eben massive Kritik an der Bahamas übst. Aber versuch doch bitte ein wenig zu differenzieren und spar dir so blöde Vergleiche. Arschlöcher bleiben Arschlöcher, auch dann wenn man ihnen nicht unterstellt Nazis oder SS-Angehörige (wie Lathandir schrieb – Arschloch) zu sein oder seien zu wollen.

  11. Gravatar Icon 11 ugly 27. Februar 2006 um 19:01 Uhr

    ist der unterschied nicht die antwort auf die frage was “palästinenser” eigentlich sind?

    sry mir gings eher um das problem allgemein, das ich noch an „die“ palästinenser und nich an „die moslems“ zeigt nur mal wieder das ich „selbst der antideutschen szene“inhaltlich immer noch hinterher hinke ;)

    zweitens halte ich es für abwegig, leuten allein aufgrund ihrer nationalität “eine gemeinsame vorstellung oder ansicht” unterzuschieben.

    sry ich vermute ich habe, einmal mehr, undeutlich ausgedrückt.
    du beantwortest eine ganz andere frage, um diese ging es aber gar nicht. ich habe mich nicht gefrage ‚warum‘ du die bahamas/die antideutschen für rassistisch hälst, das ist wenn die grundlagen deiner argumentation denn stimmen gar nicht die frage. sondern ob es sich nicht einfach um ein missverständis von begrifflichkeiten handelt.
    das ganze stellt sich für mich so da weil ich sowohl den großteil dessen was du schreibst mit gewinn und nachdem ich drüber nachgedacht habe mit zustimmung lesen kann, als auch so manches was in der bahamas steht (die ich allerdings, mangels finanziellen rückhalts, nur nach dem bewerten kann was ich im internet von ihnen lesen kann)

    ich hatte immer relativ wenig probleme damit bahamas texte zu lesen und fand sie so gut wie nie rassistisch, im gegensatz zu einigen andren in meinem bekanntenkreis (die heute aufgrund ihrer szenezugehörigkeit immer noch das gleiche verständnis der bahamas haben, aber sich über (vielleicht auch nur vermeintlichen) rassismus nicht mehr beschwären sondern ihn teilweise sogar teilen. sprich: meiner meinung nach nicht teilen was die meisten in der bahamas so von sich geben (einige redakteure seinen hierbei ausgeschlossen) sondern die rassistische leseweise die möglich (wahrscheinlich auch beabsichtigt, aber doch nicht selbst geglaubt ist.)

    ich hoffe dich noch nicht erzürnt zu haben und so versuch ich mal einigermaßen deutlich dazulegen wo ich glaube das der knackpunkt liegt (vielleicht irre ich mich auch und ich habe eine nicht-rassistische leseweise eines rassistischen blattes, was rassismus ist, darüber bin ich mir aber einigermaßen im klaren und es sich um eine widerliche ideologie handelt darüber braucht man sich mit mir nicht zu streiten…letztlich bin ich also so dreist und habe im moment nen ziemlich funktionelles verhältnis zu dir: ich möchte mir nur klarheit darüber verschaffen ob ich ne völlig bescheuerte leseweise der bahamas pflege und was ich denke in die texte hineinprojiziere oder ob ich doch nicht ganz so meschugge bin ich wie manchmal denke)

    wenn die bahamas (oder die antideutsche szene (die ja auch von dem was man so nett als softcore antideutsche bezeichnete sich zu hardcore antideutschen entwickelt) und der ganze rattenschwanz; die hier alle erstmal unter dem titel „die bahamas“ benannt werden sollen) von „die palästinenser“ oder „die araber“/“die muslime“ sprechen, meinen sie dann damit überhaupt ein volk/eine ethnie oder meinen sie etwas ganz anderes?
    das ist die eigentliche frage.

    d.h. wird von ihnen vielleicht nicht nur ein begriff, der eigentlich zur bezeichnung eines „volkes“ verwendet wird, hier zweckentfremdet und bezeichnet statt einem volk, eine gemeinschaft von ideologen.
    das würde zumindest insoweit sinn machen als die eigentliche ideologie intention des wortes „volk“ (bzw. der bezeichnungen der einzelnen konkreten völker) gegen sich selbst gekehrt wird: statt also ideologisch aus einem nicht zusammenhängenden haufen von menschen eine homogenen zwangsgemeinschaft zumachen. dient das wort als sammelbezeichnung für menschen die sich selbst dieser gruppe zuordnen und spezifische ideologische merkmale aufweisen.
    sprich: das wort wird genau umgekehrt genuzt: es wird nicht mehr aufgrund einer volkszugehörigkeit einzelnen bestimmte merkmale zugesprochen, sondern aus einzelnen mit bestimmten ideologischer merkmale eine ideologiegemeinschaft gemacht.
    das wäre immerhin ein unterschied ums ganze (denn dann würden ziemlich viele die bei einem rassisten in einem topf landen würden, das plötzlich nichtmehr.)
    sprich: statt wie rassistisch bestimmte menschen einander zuzuordnen wird nur eine ideologische zuordnung die sowieso schon besteht mit einem bestimmten namen bezeichnet und all jene die zwar die entsprechende nationalität aufweisen aber ideologisch mit den so bezeichneten nichts zu tun haben, werden mit dem begriff gar nicht erst gemeint.

    mmh ich hoffe ist diesmal verständlicher gewurden wo ich das problem sehe.
    (wenn das so ist ergeben sich daraus andere probleme: das war was ich mit dem deutschenbeispiel und dem selbsthass meinte: bezeichnet bei der bahamas der begriff deutsch nicht die personen die eine entsprechende staatsbürgerschaft haben, sondern eine gruppe von einander ähnlichen ideologen, dann rechnen sie sich selbst nicht hinzu: sprich müssen sich nicht selbst kritisieren. das ganze ist natürlich komplizierter und was kritisch intendiert war (der bruch mit den deutschen etwa) kann nach hinten losgehen wenn man glaubt dieser sei mit der erkenntnis (bzw. bekenntnis) überwunden.

    es gab wenn ich mich recht erinner ein flugblatt von den adk berlin oder einer ähnlichen gruppe die meinte: sie hätte mit deutschland gebrochen und müsse nun nichtmehr in kritischer selbstrefexion das was im unterbewussten an ihnen noch deutsch ist zu tage fördern um seinen bann zu brechen.

    ich hoffe es ist einigermaßen verständlich gewurden was ich meine, meine gedanken landne leider zu oft so konfus auf dem „papier“ wie sie in meinem kopf auch rumschwirren und zudem sind meine rechtschreibung und zeichensetzung -gelinde gesagt-: beschissen.

    deinem

    ist die vorstellung, man gehöre einem bestimmten volk an, kein spezifikum der palästinenser, sondern eine ideologische denkform, die konstitutiv für das bürgerliche system der nationalstaaten ist und ihre materiellen substrate in pass und personalausweis hat.

    kann ich nur zustimmen. aber: sieht die bahamas das wirklich anders? ich bin mir da nicht sicher. ich kann da natürlich nicht für die redaktuere und redaktuerinnen sprechen die vor sich herschreiben, aber beim ein oder anderen kann ich mir es kaum vorstellen.

    ein bisschen mehr selbsthass in den redaktionsstuben der BAHAMAS wäre sicher nicht das schlechteste! ;))

    von selbsthass würde ich vielleicht nicht sprechen, ich glaube du hättest allerdings deine freude dran ;), aber bisschen selbstzweifel in all dem gehabe wären von nutzen….allerdings kenn ich die werten herren und damen nicht privat und ich kann hier nur -eigentlich unerlaubterweise- von ihrem schriftlichen auftreten sie selbst schließen. der eindruck täuscht allerdings bekanntlicherweise allzuoft.

    im übringen: das phänomen das deutsche jugendliche in der antideutschen szene so richtig die sau rauslassen und mit dem vorwand sie wären ja antideutsch vieles erlauben was ziemlich deutsch ist (von gewaltphantasien bis hin zu vernichtungsvorstellungen) ist wer sich im ruhrpott bisschen bewegt und die augen offenhält ja nichts neues.

    zu der emotionalen herrangehensweise:

    stimmt, eigentlich widersprechen sich vernunft und emotion ja auch nicht sondern durchdringen einander: allerdings besteht in dieser gesellschaft doch immer wieder die gefahr das die eine, die andre abhängt:
    das passiert in antideutschen pamphleten (siehe nur das aktuelles beispiel der gwg, die mittlerweile ja völlig durchgedreht ist) genauso wie den kritikern der antideutschen bewegung.

    p.s. hoffe meine xhtml dinger ham geklappt….bin mir nicht sicher ob die richtig von mir richtig verwendet wurden.

    also schönen abend noch und ich freu mich auf deine antwort.

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