Archiv für Oktober 2006

American Homophobia in the 60’s (Part II)

„Boys Beware“ (1961) graphically shows how homophobia works: by constructing and demonizing „the homosexual“ as a monstrous being. In this short film the Inglewood police department and the Inglewood Unified School District frame „the homosexual“ (note: it’s always singular!) as a sicko who lusts after young boys and tries to rape and kill them. Quote:

One never knows when the homosexual is about. He may appear normal. And it may be too late when you discover that he is mentally ill.

But now lean back and enjoy: :D

(Hat tip to ascetonym.)

American Homophobia in the 60’s (Part I)

The film „Perversion for Profit“ (1965) produced by financier Charles Keating links pornography & homosexuality to a Communist conspiracy and warns of the decline of Western civilization:

Finished? Here’s the continuation:

(Hat tip to abdel kader.)

„Ein ganzes Volk, vereint im antiislamischen Widerstand …“

Eberhard Seidel in einem bemerkenswerten Artikel aus der alternativen tageszeitung — ein Blatt, das ob seiner affirmativen Wende noch vor wenigen Jahren zu meinem Feindbild gehörte, aber mittlerweile die „radikale Linke“ um KONKRET und Jungle World sowie große Teile der Antifa rechts an sich vorbeirauschen lässt:

Die linken Multi-Kulti-Träumer haben die Diskurshoheit verloren, die sie ohnehin nie hatten. Übernommen haben sie Widerständler von Format. Nennen wir zunächst den Welt-Autor und niederländischen Schriftsteller Leon de Winter. Er ist überzeugt, dass islamische Vorstellungen von Respekt, Ehre und Scham mit westlichen Werten nicht harmonieren können. Unermüdlich zieht de Winter mit einer Verve gegen die „falsche Toleranz“ der Europäer vom Leder, die mitunter den schmalen Grat, der den Warnruf von der rassistischen Hetze trennt, überschreitet. (mehr…)

Forbidden Friendship

Eigentlich mag ich Kurzfilme aus Nordeuropa sehr gern. Dieser hier, Viorar Vel Til Loftarasa (2000), genau genommen ein 7-minütiges Musikvideo der isländischen Band Sigur Rós, ist für meinen Geschmack aber ein bisschen zu langatmig und symbolistisch geworden. Trotzdem ist die Grundidee wirklich sehr schön. Für den Höhepunkt muss man sich allerdings bis zum Ende gedulden …

My Psychoanalyst is an Idiot

Passend zu meinem letzten Eintrag: Georg Kreisler …

Vom psychoanalytischen Marxismus zum Freudo-Liberalismus

Thomas Immanuel Steinberg rezensiert die freudo-ökonomischen Theorien von Thomas von der Osten-Sacken und Christian Knoop (beide Mitglieder der Entwicklungshilfeorganisation Wadi e.V.) über den Zusammenhang von „Pädarastie“ (sic!) und mangelndem Volkswohlstand.

Ich lieg am Boden! =))

A bot called Anna

Zur Abwechslung mal was komplett Unpolitisches. Vorausgesetzt ist dem natürlich, dass man weiß, was ein Bot ist … :)

Habemus Pinocchio

Grad komm ich nicht mehr so viel zum Bloggen. Trotzdem möchte ich als eine Nachlese kurz auf drei historische Artikel aufmerksam machen, die sich mit dem verlogenen Vortrag des unter dem Künstlernamen „Papst Benedikt XVI.“ firmierenden Sektengurus Joseph Ratzinger auseinandersetzen. Der Hintergrund ist vermutlich hinreichend bekannt: Ratzinger, vormals Chef der Kongregation für die Glaubenslehre, bis 1965 bekannt als Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis oder auch kurz: Inquisition (den Zusatz „heilig“ bekam sie erst 1908 durch Papst Pius X.), wusch die Geschichte seiner Kirche weiß, indem er alles Übel auf Mohammed, den Religionsstifter des Islam, projizierte. Dieser habe, so zitierte er den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos, „nur Schlechtes und Inhumanes“ gebracht, insbesondere indem er angeblich vorschrieb, „den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“. Nun gibt es eine solche Vorschrift im Islam nirgendwo zu finden. Nicht einmal einen Missionsauftrag hat er seinen Gläubigen erteilt. Aber mehr noch sprechen die historischen Tatsachen Bände, wie Uri Avnery mit Blick auf die jüdische Verfolgungsgeschichte demonstriert: (mehr…)