Archiv für Januar 2007

F*queer und Blogpause

Im Moment muss ich leider aus zeitlichen Gründen eine Blogpause einlegen. Danach geht’s mit Themen wie Sexualität und Homophobie dort weiter (der Kollege ist schon fleißig am Bloggen! :) ). Soll aber nicht heißen, dass mein Blog hier eingestellt wird.

Antisemitic Turn: Das neue Gesicht der Antideutschen

Der Generalsekretär [des Zentralrats der Juden]“ als Strippenzieher: Klassischer Antisemitismus in Reinformat!

Amoklauf der Philosemiten

Am 28. Januar planen die beiden Initiativen I like Israel (ILI) und Honestly Concerned eine Demonstration von Berlin-Alexanderplatz zum Denkmal für die ermordeten Juden unter dem Motto: „Für Israel. Gegen einen neuen Holocaust“. Der Aufruf besteht aus fünf Schlagzeilen:

Irans Präsident Ahmadinedschad plant den Massenmord
Die „Holocaust – Konferenz” in Teheran ist Teil seiner Vorbereitung
Die Entwicklung von Atombomben und Raketen bedroht auch Europa
Der Vergleich mit Hitler ist zutreffend1
Demokraten dürfen nicht schweigen

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Subtiler Rassismus …

… ist nicht unbedingt sogleich am Inhalt zu erkennen. Er kann sich auch in einzelnen Formulierungen sedimentieren, die Abwertung und Distanz gegenüber einem rassifizierten Anderen erkennen lassen. So etwa bei nichtidentisches, der zwar einerseits in aufklärerischer Absicht kritisiert, dass der dämonisierende Pädophiliediskurs der Gegenwart als ideologisches Instrument zur Stigmatisierung des Islam benutzt wird,1 aber andererseits dann solche Hämmer vom Stapel lässt: (mehr…)

Schau in die Stalinwerke und versteh!

Ein Schelm, wer sich an christliche Klampfmusik erinnert fühlt… :D

Linkempfehlung

Gegen Lappentum und Anti-Schweditismus. Delete Danmark! (via)

Vanquishing Enlightenment

(Seattle, Washington) Nearly a quarter of the school districts in the state of Washington bar teachers from talking about homosexuality and nearly a third do not allow teachers to discuss condoms. (365gay.com)

Kritische Theorie als Jargon

„Es gibt […] Texte, die sind nicht nur klug, sondern auch schön: Die Sätze sind elegant formuliert, die Polemik trifft, die Argumente bestechen durch Klarheit. Genauso kann man aber auch das halbe Begriffsarsenal der Kritischen Theorie in Stellung bringen und dabei nichts produzieren als eleganten Schwachsinn.“ (weltkritik)