Archiv für März 2007

Eine notwendige Differenzierung …

Che erklärt die Begriffsgeschichte des linken Antiimperialismus. Prädikat: lesenswert!

Biedermeier als Brandstifter

Auf der Baustelle der Ahmadiyya-Gemeinde wurde ein Brandanschlag auf einen Lkw verübt. Senat kritisiert „Höhepunkt islamfeindlicher Hetze“ (via)

Reichstagsbrandverordnung II

konkret-Leser Werner Pfetzing über die Notwendigkeit von Konzentrationslagern für Muslime:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Rosenkranz! Sorry, aber ich wünsche nicht, daß Sie mit der Strafanzeige gegen Steinmeier Erfolg haben. Sicherlich machen die Amerikaner in Guantánamo viel falsch, aber im Prinzip ist eine solche Einrichtung notwendig, damit aus potentiellen Terroristen keine Massenmörder werden. Ein gewisser Herr Atta war im Frühstadium seiner zweifelhaften Karriere möglicherweise auch „nur“ ein naiver Frömmling …

PAUSED (in eigener Sache)

Komisch, jetzt wo ich wieder etwas mehr Zeit hätte, hab ich die Lust am Bloggen verloren. Wahrscheinlich weil die Prokrastinations-Funktion von Blogs für mich gerade komplett entfallen ist. :) Ich werde aber hoffentlich noch auf fqueer ab und zu weiterbloggen. Hier ist allerdings erst mal Schicht im Schacht, es sei denn, die Lust kehrt in den nächsten Monaten unverhofft zurück. (mehr…)

Ehre, Heimat, Vaterland — Der Antifaschismus der SPD

In ihrem Wahn, den Makel des Nationalsozialismus aus der eigenen Geschichte zu tilgen, um sich wieder als stolze Deutsche fühlen zu können, sind hiesige Nationalisten schon immer recht einfallsreich gewesen. Mal waren es die Israelis, die „jetzt mit den Palästinensern machen, was der Hitler früher mit den Juden gemacht hat“. Mal sind es die Moslems, denen man das deutsche Erbe aufs Auge zu drücken versucht oder sie gar, in der besonders extremen Variante, für schlimmer als die Nazis erklärt.

Doch die SPD-Tante Isolde Saalmann ist jetzt auf einen ganz neuen Trichter gekommen, denn schon lange „wurmt [sie] die historische Verbindung ihrer Stadt zu Hitler“, notabene: nicht die Tatsache, dass ihre Väter und Großväter überzeugte Judenschlächter waren, sondern allein der missliche Umstand, dass Braunschweig (nomen est omen!) dem Führer 1932 einen deutschen Pass ausstellte. (mehr…)

Rassismus ohne Rassen

Für alle Antideutschen zum Hinter-die-Ohren-Schreiben:

Was soll man damit anfangen, wenn […] mehrfach der krude Unsinn angeführt wird, es könne keinen antiislamischen Rassismus geben, weil der Islam keine Rasse ist? Wenn man noch nicht einmal so weit über das Thema im Bilde ist zu wissen, dass Rassismus gerade darin besteht, dass er sich im Bewusstsein der Rassisten abspielt und nicht in den Genen der für minderwertig Erklärten, dann zeigt das, dass man nicht den geringsten Versuch unternommen hat zu verstehen, worum es hier geht.

Southpark — 11. Staffel

Hurra, die 11. Saison von Southpark hat begonnen!

Aussetzer

Frag mich gerade, ob es in der Jungle World Redakteure gibt, die Texte auf ihren Sinn Korrektur lesen. Bei sowas kommen mir da ernsthafte Zweifel:

Ob es so schlau war, ein Gnadengesuch an den Bundespräsidenten zu stellen, dann aber in einem Brief zu fordern, die »abstürzenden großen Gesellschaftsbereiche den chauvinistischen ›Rettern‹« zu entreißen, ist fraglich. Ist Horst Köhler als ehemaliger Präsident des Internationalen Währungsfonds nicht auch einer jener »chauvinistischen Retter«?

Kann nicht mal jemand Stefan Wirner die Bedeutung des Wortes „Chauvinismus“ erklären? Das ist doch wirklich nur noch peinlich!