Aus der EUMC-Studie „Manifestations of Antisemitism in the EU 2002 – 2003″ (Part on France):
On the whole the ‘Sofres’ director concluded that there is “no massive antisemitism among the youth of North African origin (…) It is thus essential not to stigmatize a community (…) which, in its great majority, rejects antisemitism”. Compared with the whole group of people between 15 and 24, the survey shows that the young people of North African origin are in fact even more intolerant of antisemitism than the average. This might be explained by the fact that antisemitic acts or attitudes remind them that they have themselves suffered from racial or cultural discrimination, as Muslims or as children of North African parents.
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Bernhard Schmid berichtet im AIB über eine neue Mode ungerechtfertigter Pauschalanschuldigungen gegenüber arabischen Franzosen:
Eine eindeutig schädliche Einwirkung übten allerdings jüngere Ereignisse aus, bei denen öffentlich angeprangerte antisemitische Aggressionen sich als vorgetäuscht erwiesen und schon früh eine Denunziation angeblicher »arabischer/migrantischer Tätergruppen« erfolgte. Das bekannteste Ereignis in dieser Hinsicht bildet die angeblich antisemitisch motivierte Attacke, die die 24jährige (Nichtjüdin) Marie L. im Juli 2004 im Pariser Vorortzug RER erlitten haben wollte. (mehr…)
„Mr. Gandhi, what do you think of Western civilization?“ „I think,“ replied Gandhi, „it would be a good idea.“
From my current reading: Immanuel Wallerstein, European Universalism: The Rhetoric of Power (2006)
In São Paolo ist die Außenreklame verboten worden. Ansichten einer werbefreien Stadt! (via)
… oder das Gerücht vom Schwimmunterricht:
Politiker klagen, dass viele muslimische Schülerinnen den Turn-, Schwimm- und Sexualkundeunterricht boykottieren. Stimmt das überhaupt? Von Martin Spiewak […] Wer sich die Mühe macht, dieser Frage einmal genau nachzugehen, erlebt Überraschungen. Eine Recherche in sechs Stationen. […] »Es gibt hin und wieder Vorkommnisse, aber die sind sehr selten«, sagt Rainer Gausepohl nach Rücksprache mit den Fachleuten im Haus. Lediglich zwei Bitten um Freistellung vom Schwimmunterricht habe die zuständige Abteilung im vergangenen halben Jahr behandelt. Die Antworten der anderen Bundesländer — Baden-Württemberg (»Kein übergeordnetes Problem«), Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern (»Einzelfälle«), Schleswig-Holstein (»Nicht zu quantifizieren«), Hamburg (»Die größten Schwierigkeiten hatten wir mit christlichen Fundamentalisten«) — ähneln sich bis in den Wortlaut.
DIE ZEIT via bigberta