Archiv für Mai 2007

Rumpelstilzchen Justus

Selten sind Fanatiker so unterhaltsam wie Justus W., unbestrittener Führer einer Bewegung von Ressentiment-Linken, deren erklärtes Ziel es ist, antirassistische und antisexistische Strukturen platt zu machen. Der Grund? Sie wurden selber mal als Rassisten und Sexisten geoutet, mit den bekannten Folgen, die das noch vor ein paar Jahren in der „Szene“ haben konnte: Verlust der street credibility, Isolation, Partyverbote, manchmal sogar eins in die Fresse. Einige haben diese narzisstische Kränkung nie verwunden. Aber nur wenige, wie Justus W., brachten die Kraft zur konsequenten Vorwärtsverteidigung auf, gar dazu, ein Sammelbecken der Ausgegrenzten und Beleidigten zu gründen, welche es der Linken über das Thema Israel einmal ordentlich heimzahlen würden. Sie nennen sich „die Antideutschen“, und ihr Anführer hat seit geraumer Zeit nichts als Schaum vor dem Mund. Das hört sich dann z.B. so an:

oder so:

und seltsamerweise finde ich es mittlerweile zum Kringeln komisch! Aber das geht offenbar nicht nur mir so! Man muss Justus lediglich ein Mikrofon hinhalten und ihn reden lassen. Blamieren tut er sich und seine Bewegung schon von ganz alleine. :D

Selber schuld!

Henryk M. Broder: Die Moslems sind selber schuld, wenn man sie hasst …

Hinweis in eigener Sache

Jörg F.: Vom Neonazi zum schwulen Rassisten?

ADF: „Entdecke den Faschisten in dir!“

Wer Spaß daran hat, einem hängen gebliebenen post-(anti)deutschen Rassisten-Hooligan bei seinem chronischen Brechdurchfall zuzusehen, soll sich mal diese Beiträge zu Gemüte führen.

Stichwort Antiamerikanismus

Alan Posener, Ex-Maoist und Kommentarchef der WamS:

Der Antiamerikanismus hat eine lange und – im Gegensatz zum Antisemitismus – ehrenhafte intellektuelle Tradition, und es schadet der Diskussion und der Demokratie, wenn er tabuisiert wird.

Enteignet Springer!

BILD hetzt gegen Folteropfer.

Faschistischer Hedonismus

Die Modefirma pureberlin drehte im Holocaust-Mahnmal einen Werbefilm für ihre neueste Fashion-Kollektion. Deutsche Normalität im Umgang mit den Opfern der industriellen Massenvernichtung. (via)

Heil, wie … Heiligendamm

In einem neuen Text setzen sich Fluchschrift und Café Morgenland vor dem Hintergrund der ostzonalen Jagd auf Flüchtlinge und Migranten, die von der Presse und der deutschen Linken weithin ignoriert wird, sowohl mit der Anti-G8-Mobilisierung als auch mit deren antiislamischen „Kritikern“ auseinander — und entdecken dabei erstaunliche Gemeinsamkeiten…
Aufgrund der erwartbaren Beschimpfungen, jedes Mal wenn es um Café Morgenland geht, habe ich die Kommentarfunktion in diesem Beitrag deaktiviert. Im Folgenden finden sich einige wichtige Ausschnitte. Wer den gesamten Text lesen will, kann das u.a. hier und hier tun.

Im Jahr der Deutschen (1989), als die hiesige Population sich wiedervereinigt, wieder gefunden hatte, als die Brüder und Schwestern — insbesondere in dem ostzonalen Bereich — nach Jahren der zwangsweisen Abstinenz die Früchte der wiedergewonnenen Freiheit genießen durften, fing es an im deutschen Lande für Migranten und Flüchtlinge gefährlich zuzugehen, mit Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime (Hoyerswerda, Lichtenhagen, Schönau usw.), mit Auslöschung von ganzen Familien (Solingen, Mölln…), mit Angriffen auf „Undeutsche“, mit Verbrennungen von „Negern“ und „Kanaken“ (Lübeck in der Grevesmühlener Nachbarschaft) oder von libanesischen Kindern (Hünxe), mit volksfestartigen Pogromen gegen Roma und vietnamesische Familien (Lichtenhagen in Rostock). Das deutsche Treiben eskalierte seit dem besagten Jahr über 150.000-mal mit über 140 Toten. Allein im Jahr 2005 waren die „rechtsextremistische Straftaten“ (Polizeijargon) auf 15.000 angestiegen. Letztes Jahr erreichten sie die inflationäre Zahl von 18.000. (mehr…)