Selten sind Fanatiker so unterhaltsam wie Justus W., unbestrittener Führer einer Bewegung von Ressentiment-
oder so:
und seltsamerweise finde ich es mittlerweile zum Kringeln komisch! Aber das geht offenbar nicht nur mir so! Man muss Justus lediglich ein Mikrofon hinhalten und ihn reden lassen. Blamieren tut er sich und seine Bewegung schon von ganz alleine.
Archiv für Mai 2007
Wer Spaß daran hat, einem hängen gebliebenen post-
Alan Posener, Ex-Maoist und Kommentarchef der WamS:
Der Antiamerikanismus hat eine lange und – im Gegensatz zum Antisemitismus – ehrenhafte intellektuelle Tradition, und es schadet der Diskussion und der Demokratie, wenn er tabuisiert wird.
Die Modefirma pureberlin drehte im Holocaust-Mahnmal einen Werbefilm für ihre neueste Fashion-
In einem neuen Text setzen sich Fluchschrift und Café Morgenland vor dem Hintergrund der ostzonalen Jagd auf Flüchtlinge und Migranten, die von der Presse und der deutschen Linken weithin ignoriert wird, sowohl mit der Anti-G8-Mobilisierung als auch mit deren antiislamischen „Kritikern“ auseinander — und entdecken dabei erstaunliche Gemeinsamkeiten…
Aufgrund der erwartbaren Beschimpfungen, jedes Mal wenn es um Café Morgenland geht, habe ich die Kommentarfunktion in diesem Beitrag deaktiviert. Im Folgenden finden sich einige wichtige Ausschnitte. Wer den gesamten Text lesen will, kann das u.a. hier und hier tun.
Im Jahr der Deutschen (1989), als die hiesige Population sich wiedervereinigt, wieder gefunden hatte, als die Brüder und Schwestern — insbesondere in dem ostzonalen Bereich — nach Jahren der zwangsweisen Abstinenz die Früchte der wiedergewonnenen Freiheit genießen durften, fing es an im deutschen Lande für Migranten und Flüchtlinge gefährlich zuzugehen, mit Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime (Hoyerswerda, Lichtenhagen, Schönau usw.), mit Auslöschung von ganzen Familien (Solingen, Mölln…), mit Angriffen auf „Undeutsche“, mit Verbrennungen von „Negern“ und „Kanaken“ (Lübeck in der Grevesmühlener Nachbarschaft) oder von libanesischen Kindern (Hünxe), mit volksfestartigen Pogromen gegen Roma und vietnamesische Familien (Lichtenhagen in Rostock). Das deutsche Treiben eskalierte seit dem besagten Jahr über 150.000-mal mit über 140 Toten. Allein im Jahr 2005 waren die „rechtsextremistische Straftaten“ (Polizeijargon) auf 15.000 angestiegen. Letztes Jahr erreichten sie die inflationäre Zahl von 18.000. (mehr…)