Ein Ösi-Blatt weniger

Die Zeitschrift der islamophoben Linksrassisten aus Österreich, Context XXI, ist eingestellt worden. Jedenfalls behaupteten dies die Redakteure noch vor wenigen Tagen auf ihrer Homepage. Warum die Auflösungserklärung nun verschwunden ist, weiß ich nicht. Aber ich freu mich trotzdem! In diesen beschissenen Zeiten ist jeder Schlag gegen die Reaktion, und sei er noch so klein und unbedeutend, ein Grund zum Feiern. Hoffen wir daher, dass das „anti“deutsche Zeitschriftensterben weitergeht und bald auch das Herz der Bestie erreicht… ;)

Hier noch mal, als Siegertrophäe, die vorläufig wieder zurückgezogene Kapitulationsurkunde:

Liebe AbonnentInnen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern!

Wir möchten uns von Ihnen bzw. Euch verabschieden. Die Context XXI muss leider eingestellt werden. Gründe für das Aufhören gibt es einige. Zum einen bereitete uns die finanzielle Situation ständige Sorgen. Über die Jahre haben sich ziemliche Schulden angehäuft, für die die Redaktionsmitglieder mit ihrem nicht gerade üppigen „Privatvermögen“ haften müssen. Durch Fluktuationen in der Redaktion, wie sie für eine Zeitung wichtig sind, haben sich diese Verpflichtungen an neue Redaktionsmitglieder vererbt. Momentan sind wir in der glücklichen Situation, das erste Mal seit Jahren schuldenfrei zu sein.
Dazu kam, dass der Context XXI in den letzten Jahren aufgrund von mehreren Streitigkeiten und unterschiedlichen Vorstellungen über die politische Ausrichtung ein großer Teil der Redaktion weggebrochen ist. Und eine politische Zeitung kann ohne ihr politisches Umfeld, das Input liefert, nicht überleben.
Die persönliche Situation der Redaktionsmitglieder dazugerechnet, die für ihre Arbeit bei der Context XXI zwar ideell, aber nicht finanziell entlohnt werden und diversen Lohnarbeiten nachgehen, ließ dann langsam immer mehr Frustration entstehen.

So kamen wir konsensual zu dem Schluss, die Zeitung Context XXI einzustellen. Sie wird als Verein weiter bestehen, auch die Homepage gibt es weiterhin. Dort werden wir in näherer Zukunft mehr zum Ende der Zeitung und den Umständen drumherum berichten. Und auch sonst werden wir versuchen, die Homepage immer wieder upzudaten. Und vielleicht juckt es uns ja bald wieder, und es erscheint eine neue Nummer. Darüber informieren wir Sie/Euch gerne.

Es ist also nicht ausgeschlossen, dass die eine oder der andere wieder über sie stolpert. Denn zu sagen hat die Context noch genug, allein es fehlen die Ressourcen.

Ganz herzlichen Dank für Ihr/Eurer Interesse an unserer Zeitung!

Die Redaktion der Context XXI