Archiv für Juni 2007

Egypt forbids FGM

„Egypt has announced a complete ban on female circumcision […] The announcement follows a public outcry after a young girl died during the operation.“ (BBC)

Spiel, Spaß, Spannung und Paris Hilton

Aus aktuellem Anlass: Escaping Paris!

Was denken eigentlich die Palästinenser_innen?

Das Palestinian Center for Policy and Survey Research (PCPSR) kommt zu teilweise überraschenden Ergebnissen:

[…]

Overwhelming majority (75%) wants holding of early presidential and parliamentary elections today while support for the formation of an emergency government stands at 56% and opposition at 38%. Opposition to the emergency government stands at 47% in the Gaza Strip.

If new parliamentary elections are held today, Fateh would receive 43% of the vote, the same percentage it received three months ago in our March survey. But support for Change and Reform (Hamas) drops from 37% three months ago to 33% in this survey. Support for all other third parties combined stands at 12% and 13% remain undecided. (mehr…)

Publizistische Watschen

„Kopfloses Huhn“ — Otto Köhler über Broder, Augstein und den Börne-Preis.

Genosse Thälmann antwortet!


(via)

Goldelsen-Rassismus

Über die Produktion rassistischer Erfahrung. Das Beispiel Siegessäule

short memo in irritated mood

Ich würd mich freuen, wenn die Leute endlich mal checken würden, dass es zwischen „Patriarchat“ und „Homophobie“ nicht den geringsten logischen oder gar historischen Zusammenhang gibt. Und Homophobie ist auch kein Zeichen für „Rückständigkeit“ oder Prämodernität. Wer das behauptet, hat von Geschichte nicht den blassesten Schimmer!
PS: Und euch linken Rassisten sollte man endlich mal die $§@&!#% polieren.

„mir falle iwwerall uff“ — Gruppenbildung unter stigmatisierten Jugendlichen

Gerade muss ich mich mit Gruppenforschung, genauer: mit der sprachlichen Interaktion jugendlicher Peer-Groups beschäftigen. Am Anfang fand ich das nur mäßig interessant, aber ein paar Aspekte haben dann doch meine Aufmerksamkeit geweckt. Spannend ist es vor allem, wie sich Klassen- und andere soziale Ausgrenzungs- und Diskriminierungsverhältnisse in der inneren Konstitution von Jugendgruppen niederschlagen, sei es in der von „Tätern“ (klassen/rassistische Jugendliche aus dem bürgerlichen Milieu) oder in der von „Opfern“ („Asi“-Jugendliche, Schwule, „Ausländer“). Axel Schmidt gibt eine kurze Zusammenfassung über die typische Form, in der sich Gruppen stigmatisierter Jugendlicher zusammenfinden (denkbar wären als Beispiel die „Rütli-Schüler“) und ihre gesellschaftliche Diskriminierungserfahrung kollektiv verarbeiten. In einem nächsten Beitrag geht es dann um (klassen)rassistische Jugendgruppen und ihre Abgrenzung von „asis“ und „kanaken“. (mehr…)