Archiv für Juni 2007

Kinder-WELT

Einen der besten Artikel in der Jungle World seit Jahren hat uns der ehemalige Redaktionsleiter Klaus Behnken beschert. Bezeichnender Weise geht es um den strammen Rechtskurs des mittlerweile auch in der WELT publizierenden Innenressort-Chefs Stefan Wirner. Ich bezweifle nur, dass die Kritik Früchte trägt. (via)

Carter: Why did you use the word ‚apartheid‘?

Antifa-MG — die besseren Islamgegner

Mal ehrlich, wer solche „Freunde“ hat, braucht keine Feinde mehr!

Ich glaub nicht, dass die islamische Gemeinde in Köln zu ihrer Verteidigung auf diese ehrenwerten „Islamkritiker“ angewiesen ist.

Bitte, liebe Antifa Möchengladbach, bleibt doch bei der Gegendemo gegen den „extrem rechten“ Bürgermob von ProKöln einfach weg! Denn sonst müsste man glatt eine antirassistische Gegendemo gegen eure rassistische Alternativdemo zur Nazi-Kundgebung gegen den Kölner Moscheebau organisieren. Bleibt in eurem verschissenen Mönchengladbach, und, glaubt mir, niemand wird euch vermissen!

Iran will kritischen Kleriker exekutieren

Iran: Regimekritischem Ayatollah droht die Todesstrafe

Self-righteous People

just hat eine BBC-Doku über den Phelps-Clan ausgegraben, der meinen Abscheu vor der berüchtigten Westboro „God hates fags“ Church in eine Art von Mitleid verwandelt hat.

Brave New Israel

Schafft Israel mit „Rücksicht auf religiöse Gefühle“ die Demonstrationsfreiheit für Homosexuelle ab?

Ein Rechter kotzt sich aus

Das Video des vieldiskutierten Streitgesprächs zwischen Giordano und Alboga findet sich bei dem rechtsradikalen Blogger dissidenz.

Ralph Giordano und sein Kampf gegen „Fremde“

Leider mal wieder in einer Phase, in der ich keine Zeit zum Bloggen habe. Trotzdem hier ein kurzer Verweis auf einen Artikel in der taz zu den ekelerregenden Brandreden von Ralph Giordano, der sich in Rekordzeit vom kritischen Intellektuellen zum Lautsprecher der Neuen Rechten gemausert hat. Seine Sortierung der Menschheit in getrennte „Kulturkreise“ und die daraus abgeleitete Hetze gegen Masseneinwanderung, Völkervermischung und „Überfremdung“ — ein Topos, der sich während des 19. Jahrhunderts im rassistischen Abwehrkampf gegen die Millionen in „Deutschland“ lebenden Polen entwickelte und den Giordano heute gegen die hier aufgewachsenen und von ihm gleichwohl als „fremd“ betrachteten Muslime kehrt —, scheinen seine Fans nicht daran zu hindern, ihn penetrant vom Vorwurf des Rechtsextremismus freizusprechen. Gewiss, ein Nazi ist er nicht, schließlich haben die ihn fast um sein Leben gebracht. Aber ob man die Scheiße, die Giordano heute produziert, nun rot, braun oder schwarz nennt, eins ist sicher: sie stinkt ganz erbärmlich nach Rassismus!