Die Ideologie zum globalen Krieg

Nochmal ein schöner Klassiker, den man gar nicht oft genug hören kann: Peter Decker über Imperialismus, Rassismus und das neue Feindbild Islam:

Den ganzen Vortrag gibt’s hier.


3 Antworten auf „Die Ideologie zum globalen Krieg“


  1. Gravatar Icon 1 M. Möhling 05. Juli 2007 um 19:31 Uhr

    > das neue Feindbild Islam

    Auch Ulrich Maurer sieht den „tradierten Atheismus der Linken“ ja mittlerweile als „Hindernis beim Widerstand gegen die neoliberale Hegemonie“. Der Widerstand dagegen speise sich „zunehmend auch aus dem katholischen Lager und der islamischen Welt“, „Gläubige und Linke“ seien gegenwärtig „natürliche Verbündete“, wobei es ihm „nicht nur um Bündnistaktik“ geht. Interessant.

  2. Gravatar Icon 2 lysis 05. Juli 2007 um 23:46 Uhr

    Entschuldige, aber wenn du den Vortrag gehört hättest, würdest du nicht so etwas Dummes behaupten wie dass der Gegenstandpunkt von seiner Religionskritik Abschied genommen hätte oder Religion nicht mehr als Herrschaftsideologie begreifen würde. Aber anscheinend bist du zu solchen Differenzierungen nicht mehr in der Lage: wer sich gegen den Imperialismus und seine bellizistischen Feindbilder stellt, muss sich deshalb noch lange nicht auf die Seite einer alternativen Herrschaft schlagen. Man kann auch beides ablehnen.

    Aber du scheinst ja den umgekehrten Weg wie die von dir kritisierten Linken zu gehen: weil man gegen islamische Herrschaft ist, muss man jetzt deiner Ansicht nach für den imperialistischen Krieg sein und in George Bush einen Verbündeten sehen, für den man auch schon mal seine Kritik an Kapitalismus und bürgerlicher Herrschaft über Bord wirft.

  1. 1 Sex, Lügen und Huntington « rhizom Pingback am 12. August 2010 um 4:03 Uhr
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