Die neue Jungle World …

Vergessen ist, dass er [Lafontaine] … die deutsche Einheit aus Kostengründen absagen wollte … das hat ihn weder politisch diskreditiert noch als Linken unglaubwürdig gemacht.

national zuverlässig wie eh und je.


12 Antworten auf „Die neue Jungle World …“


  1. Gravatar Icon 1 falafel 12. Juli 2007 um 16:54 Uhr

    Auch super: „Oriana Fallaci ist meine Heldin!“

    „Wie Oriana Fallaci sagte, sollte man nicht trennen zwischen Ossama bin Laden und der Welt, die ihn hervorgebracht hat, und das ist die Welt des Islam.“

    Saulustig an dem Interview sind die Stichwort gebenden „Fragen“ des Interviewers, z.B.:

    „In Europa wird Islamkritik häufig als Rassismus denunziert.“

    oder

    „Bawer, ein ausgewiesener Kritiker amerikanischer Bigotterie, zog 1998 von New York nach Amsterdam, der viel gepriesenen Freizügigkeit wegen, und musste feststellen, dass es damit nicht weit her war. Er kritisiert die europäische Einwanderungspolitik, sie stärke den Islamismus, indem sie statt Integration die Ghettoisierung fördere. Verantwortlich macht er die linken Sozialstaats­apolo­ge­ten und die multikulturalistischen Liberalen.“

    Am Besten allerdings die Interview-“Frage“ zu Fallaci:

    „In Europa ist sie, um es vorsichtig auszudrücken, eine umstrittene Persönlichkeit, in Wirklichkeit aber persona non grata. Texte von ihr zu übersetzen, bringt einem schon den Vorwurf ein, Rassist zu sein.“

    Wer hat das Interview geführt? Uli Krug? ;)

  2. Gravatar Icon 2 narodnik 12. Juli 2007 um 18:37 Uhr

    Scheiße. Die Jungle Welt dreht jetzt völlig ab.

  3. Gravatar Icon 3 provinz 13. Juli 2007 um 19:22 Uhr

    Das Interview führte Tjark Kunstreich.

  4. Gravatar Icon 4 lysis 14. Juli 2007 um 2:36 Uhr

    Und die Jungle WELT hat es veröffentlicht.

  5. Gravatar Icon 5 Wendy 15. Juli 2007 um 19:06 Uhr

    Außerdem hat das deutsche Volk „kein Immunsystem“, dass es gegen (wen eigentlich:-?) schützt… Dit war früher noch anders was?

  6. Gravatar Icon 6 zapperlott 16. Juli 2007 um 1:42 Uhr

    Für das rechte »National Journal« ist Fallaci auch eine »Heldin unserer Tage«:
    hxxp://globalfire.tv/nj/03de/multikultur/bb.htm

  7. Gravatar Icon 7 bianca 19. Juli 2007 um 14:10 Uhr

    In der neuen Jungle World gibt es einen Artikel von Ivo Bozic zum Thema Klimapolitik. Darin findet sich z.B. sowas:

    „Zu Recht beschwert sich die Linke (und nicht nur sie) über die Armut auf dem afrikanischen Kontinent, doch wer um das Überleben des Planeten bangt, der kann keinesfalls den wirtschaftlichen Aufschwung Afrikas wünschen. Wenn die alle auch noch Auto fahren!“

  8. Gravatar Icon 8 tee 20. Juli 2007 um 1:20 Uhr

    zynismus?
    (hoffe ich jedenfalls …)

  9. Gravatar Icon 9 andreas 20. Juli 2007 um 3:24 Uhr

    [quote comment=“28778″]Für das rechte »National Journal« ist Fallaci auch eine »Heldin unserer Tage«:
    [/quote]
    das sind eben jene „kruden allianzen“ bzw „querfronten“, die jene kreise bilden, die sie gerne auf der „gegenseite“ sehen möchten. auf der online-petition für giordano hat zb nicht nur ein hochrangiger npd-funktionär unterschrieben sondern auch andere „klassische rechte“.

  10. Gravatar Icon 10 subwave 20. Juli 2007 um 12:06 Uhr

    @tee: obwohl der besagte artikel aus dem bianca zitiert eher schlecht ist, das zitat ist eindeutig als ironisch zu erkennen, wenn man den text ganz liest. da war für bianca der wunsch vater des gedankens…

  11. Gravatar Icon 11 abdel kader 20. Juli 2007 um 16:08 Uhr

    [quote comment=“28778″]Für das rechte »National Journal« ist Fallaci auch eine »Heldin unserer Tage«:
    hxxp://globalfire.tv/nj/03de/multikultur/bb.htm[/quote]

    Mach mal den Direktlink raus, Lysis.

  12. Gravatar Icon 12 abdel kader 20. Juli 2007 um 16:12 Uhr

    Der Witz bei dem Interview ist auch, dass Fallaci total homophob und antisemitisch war:

    Part of her fantasy world was her vulgarly describing, post 9/11, the Islamic world as composed of men putting their butts into the air five times a day, and rabbity women tossing off babies endlessly („Muslims breed like rats.“. „I don‘t want to see a minaret every few yards in Giotto’s Pisa.“) Fallaci also had little use for Mexican immigrants: „If you put a pistol against my head and ask which I think is worse, Muslims or Mexicans, I‘d have to think a moment, then I‘d say the Muslims because they‘ve broken my balls.“ She snarled that the presence of Islamic butcher shops in Cavour has transformed the „exquisite city“ into a „filthy kasbah.“ Her paranoid world-view led her to ask whether all Islamic immigrants to the West had their transport paid by „some Osama bin Laden for the mere purpose of establishing the Reverse Crusade’s settlements and better organizing Islamic terrorism.“

    Not long ago, Fallaci had a private audience with Pope Benedict XVI — and, considering Ratzinger’s comments on Islam last week that created such world-wide furor, they obviously had much in common to talk about. Fallaci’s conservatism also included opposition to abortion — unless she „were raped and made pregnant by a bin Laden or a Zarqawi.“

    A notorious homophobe who excoriated gay people as „devoured … by the wrath of being half and half,“ she also opposed gay marriage by saying, „they‘d like everybody to be like them.“ Sometimes she combined her homophobia and her Islamophobia („In the same way that the Muslims would like us all to become Muslims, they [the ‚gay lobby‘] would like us all to become homosexuals“). In an interview with Robert Scheer for Playboy, she carried on about her distaste for gays: „I‘m not crazy about them, the homosexuals. You see them here in New York, for instance, moving like this [makes a mincing gesture], exhibiting their homosexuality. It disturbs me. It’s… I don‘t know… I just can‘t stand them.“ She then likens them to „the Mafia or the Communist Party.“

    Fallaci was paranoid about Jews — for example, she said, „I am angry at the Jews for many things… If you want to take the example of America, how they hold the power, the economical power in so many ways, and the press and the other kind of stuff… I never realized how it happened and they came to control the media to that point. Why?“ That rant of Fallaci’s reeks of classic anti-Semitism. Fallaci’s racist disdain for anything in the Third World in her later years led her to characterize the United Nations as „a Mafia of cheaters and the underdeveloped.“
    Quelle

    Man bemerkt, dass die Bahamas von ihrer Haltung zum Papst und zur UN beeinflusst wurde. Mit dem Antisemitismus von van Gogh hatten die ja auch kein Problem.

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