Der Pogrom von Mügeln

Denn ausgerechnet aus dem Jugendzentrum, das die Überfallwarnung an die Stadt weiterleitete, kamen heute auch Stimmen, die für die brutale Nacht nicht allein Rechtsradikale verantwortlich machen wollen. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, erzählte ein junger Mann vom Mügelner Jugendtreff SPIEGEL ONLINE. „Da waren am Ende alle dabei, von jung bis alt, vom Punk bis zum Skinhead.“ Von einem reinen Neonazi-Überfall könne keine Rede sein. […] 150 bis 200 Menschen hätten schließlich vor der Pizzeria gestanden, indem die Inder sich eingeschlossen hatten. „Das war wie ein kleiner Volksaufstand.“

(SPON via subwave)

Da das Ganze an die pogromartigen Zustände Anfang der 90er Jahre erinnert, hier eine musikalische Reminiszenz an diese Zeit: „quetschenpaua — scheiß rassisten“.

(via girlsetsfire)


6 Antworten auf „Der Pogrom von Mügeln“


  1. Gravatar Icon 1 ubik 21. August 2007 um 13:01 Uhr

    gibt einen neuen artikel auf SPON

  2. Gravatar Icon 2 illith 30. August 2007 um 3:48 Uhr

    ich versteh den anfang vom zitat gar nicht — diesen implizierten widerspruch „Denn ausgerechnet… nicht allein Rechtradikale“?!

  3. Gravatar Icon 3 miss taken identity 30. August 2007 um 12:19 Uhr

    illith: Weil die halt schon Antifa-Deppen sind (war ja auch überall zu lesen) und sonst für alles Nazis verantwortlich machen. Nur diesmal lägen sie halt ziemlich daneben, dass findet SpOn nun komisch.

  1. 1 Blog » Blog Archive » Der kleine Volksaufstand von Mügeln Pingback am 21. August 2007 um 0:28 Uhr
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  3. 3 girlsetsfire Trackback am 23. August 2007 um 13:27 Uhr
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