Der verlinkte Artikel hat zwar nix Wesentliches zur Entstehungsgeschichte von Persepolis beizutragen und verliert sich in Plattitüden hinsichtlich Entstehung und politischer Wertung. So schreibt und schlussfolgert nur eine, die vom Medium keine Ahnung hat. Die politische Wertung der Rezensentin verkennt die Skizzierung und Zentrierung des Buches und will losgelöst davon moralische Lehren erteilen: „Satrapi möchte den Vorwurf des Kulturrelativismus an die Europäer richten. Doch die Islamische Republik Iran ist von Iranern errichtet worden, sie gehört zur iranischen Geschichte“. Das zur „Geschichte“ noch viel mehr gehört, wird in der ursprünglich in mehreren Heften erschienen Geschicht eher dezent auch richtigerweise angesprochen. Satrapi war es schlichtweg leid, dass Zerrbilder vorherrschend waren im Augenmerk auf die Verhältnisse; und offensichtlich versuchen einige sie auch aufrechtzuerhalten.
Am besten sich ein eigenes Bild machen. Erst den wubdeerbaren Comic lesen und dann den genauso tollen Film anschauen, der in Frankreich schon länger läuft.
Sowohl der Comic, dessen Wagnis der Herausgabe der kleine nur Edition Moderne-Verlag wagte und vom Erfolg überrascht war, ist überaus empfehlenswert. Die gekonnte Gemengenlage von Ilustration und Comic weiß aber auch im Film zu überzeugen. Und selten so eine gekonnte Umsetzung gesehen. Reingehen — Unbedingt!
@kulinaria katastrophalia
Du findest also einen politischen Blick auf diesen Film platt und ungehörig. Aber das ist ja hier kein Filmstudentenblog. Mit deinem Ärger über „Zerrbilder“, also darüber, dass man nicht differenziert genug über Islamisten redet, bist Du hier dagegen ganz gut aufgehoben. (Fathiyeh Naghibzadeh hat übrigens selbst an einem – „undifferenzierten“ – Film über das islamische Regime im Iran, über Kopftuch und Exil mitgewirkt: http://aardl.blogsport.de/2007/07/02/kopftuch-als-system-machen-haare-verrueckt/).
Bei soviel Angst vor „moralischen Lehren“ und Islamistenbashing fragt sich natürlich, ob ihr nicht eh auf Bush-Propaganda reingefallen seid und ob nicht eher die „junge Welt“ mit ihrer Einschätzung recht hat, Persepolis sei ein – glücklicherweise untauglicher – Versuch des westlichen Imperialismus, gegen den Gottesstaat psychologische Kriegsführung zu betreiben. http://www.jungewelt.de/2007/11-22/025.php
Mit deinem Ärger über “Zerrbilder”, also darüber, dass man nicht differenziert genug über Islamisten redet, bist Du hier dagegen ganz gut aufgehoben.
Du Riesendepp! Bloß weil du aus rassistischer Perspektive nicht zwischen Muslimen und Islamisten unterscheiden kannst, musst du nicht glauben, dass das andere genauso halten!
@compa:
„“junge Welt” mit ihrer Einschätzung recht hat, Persepolis sei ein […] Versuch des westlichen Imperialismus, gegen den Gottesstaat psychologische Kriegsführung zu betreiben“
Das schreibt die junge welt nicht. Interessant, daß sich der Zusammenhang zwischen Analphabetismus und Antideutschtum immer wieder bestätigt.
@lysis
Wo steht denn – ausser in Halbsätzen – deine Islamismuskritik? Bezüglich der Islamischen Republik Iran bist Du doch hauptsächlich damit beschäftigt, differenzierte Fachsimpeleien über den Unterschied von „extralegale(n) Formen der Repression durch Milizen und Paramilitärs (die außerhalb des Rechtssystems foltern und morden)“ und „offiziellen Hinrichtungen“ zu verbreiten. Zu deinem Differenzierungsvermögen „zwischen Muslimen und Islamisten“ (ich hatte nirgends eine Identität behauptet) deine eigenen Worte:
„Ein User-Kommentar bei queer.de (Nr. 33), der sich das islamophobe Broder-Milieu vornimmt, bringt’s meiner Meinung nach auf den Punkt:
massenhaft leben und biographien zu entwerten oder auszulöschen ist ein ausdruck des neoliberalismus. den islamismus als menschheitsgefahr zu inszenieren und moslems in deutschland zu den neuen bewohnern von schdedln zu machen, ist die ablenkung davon.“
(Blogeintrag Broderline-Syndrom)
Bezüglich der Islamischen Republik Iran bist Du doch hauptsächlich damit beschäftigt, differenzierte Fachsimpeleien über den Unterschied von “extralegale(n) Formen der Repression durch Milizen und Paramilitärs (die außerhalb des Rechtssystems foltern und morden)” und “offiziellen Hinrichtungen” zu verbreiten.
Sorry, das grenzt für mich schon ans Debile. Wer nicht darauf verzichtet, das Herrschaftssystem im Iran zu analysieren, d.h. es in seiner Funktionsweise zu verstehen, statt es bloß moralisch zu dämonisieren, ist für dich ein „Differenzierer“. Na, dann bin ich das doch gerne, mein Freund! Wenigstens hab ich dadurch einen halbwegs unverstellten Blick auf die Realität und bin nicht auf bellizistische Feindbilder angewiesen.
Was das Zitat angeht: Wo ist dein Punkt?
PS: Fällt für dich eigentlich jeder unter das Verdikt des „Differenzierers“, der überhaupt noch irgendwelche sachlichen Unterscheidungen trifft statt in gut antideutscher Manier bei allem nur mehr „Hitler!“ zu schreien?
es gibt auch exil-iraner, die einen angriff der bush-polizei auf ihr land befürworten. die werden von bestimmten kreisen gerne als kronzeugen angeführt. so wie auch ahmadinejad auf seiner „holokaust-konferenz“ jüdische teilnehmer hatte. übrigens lassen „manche“ keine gelegenheit aus, anzuprangern, wenn man sich auf zuckerman oder gar uri avinery beruft. frau naghibzadeh, die bei „anti“deutschen veranstaltungen auftritt, wird noch die erfahrung machen, nicht aufgrund ihrer politischen einstellung, sondern aufgrund ihrer ethnischen zugehörigkeit eingestuft zu werden (von jenen, die sie als ihre verbündeten sieht).
Wo nanalysierst du das iranische System? Dich interessiert doch nur die Situation der Homosexuellen dort, was für eine Analyse des Systems kaum ausreichen dürfte.
Das du Kritik an diesem System mit moralischer Dämonisierung gleichsetzt, spricht Bände. Genau wie bei Papa Foucault mit seiner Bewunderung für die „politische Spiritualität“ des Ayatollah Khomeini.
Wo nanalysierst du das iranische System? Dich interessiert doch nur die Situation der Homosexuellen dort, was für eine Analyse des Systems kaum ausreichen dürfte.
Ich analysiere das iranische System, insoweit das notwendig ist, den Umgang des Regimes mit gleichgeschlechtlicher Liebe zu verstehen. (Dass du von „Homosexuellen“ sprichst, zeigt übrigens, dass du gar nichts von dem verstanden hast, was ich mit meinen Texten sagen und zeigen wollte. Aber das nur am Rande.) Was du an dieser Fokussierung auszusetzen hast, ist mir nicht so ganz klar. Aber vielleicht hab ich damit ja gegen eine moralische Dienstanweisung à la Grigat verstoßen, der doch allen Ernstes meint, Leuten vorschreiben zu können, womit sie sich zu beschäftigen hätten! Nur dass mich diese Vorschriften überhaupt nicht interessieren.
Das du Kritik an diesem System mit moralischer Dämonisierung gleichsetzt, spricht Bände.
Nein, du kritisierst das System gerade nicht. Denn das würde ja ein analytisches Vorgehen voraussetzen, das du hier in aller Öffentlichkeit denunziert hast: zu verstehen, wie die Repression im Iran überhaupt funktioniert!
Genau wie bei Papa Foucault mit seiner Bewunderung für die “politische Spiritualität” des Ayatollah Khomeini.
Ähm, den Vergleich versteh ich jetzt nicht. Wo genau habe ich mich wie Foucault über den Iran geäußert? Belege? Oder war das jetzt einfach wieder die typische antideutsche Denunziationsoße, welche differenzierte Argumente als die reinste Zumutung empfindet, weil sie der aufrechten Kämpfermoral einen emotionalen Abbruch tut?
Als wenn es außer dem „Umgang des Regimes mit gleichgeschlechtlicher Liebe“ nichts an der iranischen Theokratie zu kritisieren gäbe.
Übrigens ist „Homosexualität“ ein Wort der Umgangssprache, auch wenn du es nicht verwendest.
Dein Problem (wie das von Foucault) ist eben, dass du von deiner diskurstheoretischen Position aus eigentlich garnichts kritisieren kannst und Ablehnung oder Bejahung letzten Endes reine Geschmacksfrage bleibt.
Als wenn es außer dem “Umgang des Regimes mit gleichgeschlechtlicher Liebe” nichts an der iranischen Theokratie zu kritisieren gäbe.
Hab ich das behauptet?
Übrigens ist “Homosexualität” ein Wort der Umgangssprache, auch wenn du es nicht verwendest.
Das macht es aber nicht richtiger …!
Dein Problem (wie das von Foucault) ist eben, dass du von deiner diskurstheoretischen Position aus eigentlich garnichts kritisieren kannst und Ablehnung oder Bejahung letzten Endes reine Geschmacksfrage bleibt.
Ich glaub, das muss ich nicht verstehen, oder? Vielleicht leihst du dir ja mal das kleine Vortragsbändchen von Foucault mit dem Titel Was ist Kritik? aus. Nicht nur dass er sich dort positiv auf die „kritische Haltung“ bezieht, die sich im politischen Denken der Moderne entwickelt hat, sondern er definiert Kritik auch auf einmalig prägnante Weise als „die Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden“.
Scheiße, wa!? Du darfst halt nicht alles glauben, was dir deine ideologischen Vorkauer à la Dahlmann und Kunstreich über Foucault erzählt haben. Die ham nämlich von dem, was dieser Mensch gedacht und geschrieben hat, so ziemlich gar keine Ahnung. Aber Ahnungslosigkeit ist bei Antideutschen ja noch nie eine Redehindernis gewesen!
Der verlinkte Artikel hat zwar nix Wesentliches zur Entstehungsgeschichte von Persepolis beizutragen und verliert sich in Plattitüden hinsichtlich Entstehung und politischer Wertung. So schreibt und schlussfolgert nur eine, die vom Medium keine Ahnung hat. Die politische Wertung der Rezensentin verkennt die Skizzierung und Zentrierung des Buches und will losgelöst davon moralische Lehren erteilen: „Satrapi möchte den Vorwurf des Kulturrelativismus an die Europäer richten. Doch die Islamische Republik Iran ist von Iranern errichtet worden, sie gehört zur iranischen Geschichte“. Das zur „Geschichte“ noch viel mehr gehört, wird in der ursprünglich in mehreren Heften erschienen Geschicht eher dezent auch richtigerweise angesprochen. Satrapi war es schlichtweg leid, dass Zerrbilder vorherrschend waren im Augenmerk auf die Verhältnisse; und offensichtlich versuchen einige sie auch aufrechtzuerhalten.
Am besten sich ein eigenes Bild machen. Erst den wubdeerbaren Comic lesen und dann den genauso tollen Film anschauen, der in Frankreich schon länger läuft.
Sowohl der Comic, dessen Wagnis der Herausgabe der kleine nur Edition Moderne-Verlag wagte und vom Erfolg überrascht war, ist überaus empfehlenswert. Die gekonnte Gemengenlage von Ilustration und Comic weiß aber auch im Film zu überzeugen. Und selten so eine gekonnte Umsetzung gesehen. Reingehen — Unbedingt!
habe den film gestern in ner preview gesehen und kann den film unbedingt empfehlen. reingehen!
@kulinaria katastrophalia
Du findest also einen politischen Blick auf diesen Film platt und ungehörig. Aber das ist ja hier kein Filmstudentenblog. Mit deinem Ärger über „Zerrbilder“, also darüber, dass man nicht differenziert genug über Islamisten redet, bist Du hier dagegen ganz gut aufgehoben. (Fathiyeh Naghibzadeh hat übrigens selbst an einem – „undifferenzierten“ – Film über das islamische Regime im Iran, über Kopftuch und Exil mitgewirkt: http://aardl.blogsport.de/2007/07/02/kopftuch-als-system-machen-haare-verrueckt/).
Bei soviel Angst vor „moralischen Lehren“ und Islamistenbashing fragt sich natürlich, ob ihr nicht eh auf Bush-Propaganda reingefallen seid und ob nicht eher die „junge Welt“ mit ihrer Einschätzung recht hat, Persepolis sei ein – glücklicherweise untauglicher – Versuch des westlichen Imperialismus, gegen den Gottesstaat psychologische Kriegsführung zu betreiben.
http://www.jungewelt.de/2007/11-22/025.php
Du Riesendepp! Bloß weil du aus rassistischer Perspektive nicht zwischen Muslimen und Islamisten unterscheiden kannst, musst du nicht glauben, dass das andere genauso halten!
Zwischen Muslimen und Islamisten gibt es einen Rassenunterschied?
Zum Thema kultureller Rassismus findest du so viele Texte auf diesem Blog, dass ich diese Dummheit nicht mehr weiter kommentieren muss.
@compa:
„“junge Welt” mit ihrer Einschätzung recht hat, Persepolis sei ein […] Versuch des westlichen Imperialismus, gegen den Gottesstaat psychologische Kriegsführung zu betreiben“
Das schreibt die junge welt nicht. Interessant, daß sich der Zusammenhang zwischen Analphabetismus und Antideutschtum immer wieder bestätigt.
@lysis
Wo steht denn – ausser in Halbsätzen – deine Islamismuskritik? Bezüglich der Islamischen Republik Iran bist Du doch hauptsächlich damit beschäftigt, differenzierte Fachsimpeleien über den Unterschied von „extralegale(n) Formen der Repression durch Milizen und Paramilitärs (die außerhalb des Rechtssystems foltern und morden)“ und „offiziellen Hinrichtungen“ zu verbreiten. Zu deinem Differenzierungsvermögen „zwischen Muslimen und Islamisten“ (ich hatte nirgends eine Identität behauptet) deine eigenen Worte:
„Ein User-Kommentar bei queer.de (Nr. 33), der sich das islamophobe Broder-Milieu vornimmt, bringt’s meiner Meinung nach auf den Punkt:
massenhaft leben und biographien zu entwerten oder auszulöschen ist ein ausdruck des neoliberalismus. den islamismus als menschheitsgefahr zu inszenieren und moslems in deutschland zu den neuen bewohnern von schdedln zu machen, ist die ablenkung davon.“
(Blogeintrag Broderline-Syndrom)
Sorry, das grenzt für mich schon ans Debile. Wer nicht darauf verzichtet, das Herrschaftssystem im Iran zu analysieren, d.h. es in seiner Funktionsweise zu verstehen, statt es bloß moralisch zu dämonisieren, ist für dich ein „Differenzierer“. Na, dann bin ich das doch gerne, mein Freund! Wenigstens hab ich dadurch einen halbwegs unverstellten Blick auf die Realität und bin nicht auf bellizistische Feindbilder angewiesen.
Was das Zitat angeht: Wo ist dein Punkt?
PS: Fällt für dich eigentlich jeder unter das Verdikt des „Differenzierers“, der überhaupt noch irgendwelche sachlichen Unterscheidungen trifft statt in gut antideutscher Manier bei allem nur mehr „Hitler!“ zu schreien?
es gibt auch exil-iraner, die einen angriff der bush-polizei auf ihr land befürworten. die werden von bestimmten kreisen gerne als kronzeugen angeführt. so wie auch ahmadinejad auf seiner „holokaust-konferenz“ jüdische teilnehmer hatte. übrigens lassen „manche“ keine gelegenheit aus, anzuprangern, wenn man sich auf zuckerman oder gar uri avinery beruft. frau naghibzadeh, die bei „anti“deutschen veranstaltungen auftritt, wird noch die erfahrung machen, nicht aufgrund ihrer politischen einstellung, sondern aufgrund ihrer ethnischen zugehörigkeit eingestuft zu werden (von jenen, die sie als ihre verbündeten sieht).
Wo nanalysierst du das iranische System? Dich interessiert doch nur die Situation der Homosexuellen dort, was für eine Analyse des Systems kaum ausreichen dürfte.
Das du Kritik an diesem System mit moralischer Dämonisierung gleichsetzt, spricht Bände. Genau wie bei Papa Foucault mit seiner Bewunderung für die „politische Spiritualität“ des Ayatollah Khomeini.
Ich analysiere das iranische System, insoweit das notwendig ist, den Umgang des Regimes mit gleichgeschlechtlicher Liebe zu verstehen. (Dass du von „Homosexuellen“ sprichst, zeigt übrigens, dass du gar nichts von dem verstanden hast, was ich mit meinen Texten sagen und zeigen wollte. Aber das nur am Rande.) Was du an dieser Fokussierung auszusetzen hast, ist mir nicht so ganz klar. Aber vielleicht hab ich damit ja gegen eine moralische Dienstanweisung à la Grigat verstoßen, der doch allen Ernstes meint, Leuten vorschreiben zu können, womit sie sich zu beschäftigen hätten! Nur dass mich diese Vorschriften überhaupt nicht interessieren.
Nein, du kritisierst das System gerade nicht. Denn das würde ja ein analytisches Vorgehen voraussetzen, das du hier in aller Öffentlichkeit denunziert hast: zu verstehen, wie die Repression im Iran überhaupt funktioniert!
Ähm, den Vergleich versteh ich jetzt nicht. Wo genau habe ich mich wie Foucault über den Iran geäußert? Belege? Oder war das jetzt einfach wieder die typische antideutsche Denunziationsoße, welche differenzierte Argumente als die reinste Zumutung empfindet, weil sie der aufrechten Kämpfermoral einen emotionalen Abbruch tut?
Als wenn es außer dem „Umgang des Regimes mit gleichgeschlechtlicher Liebe“ nichts an der iranischen Theokratie zu kritisieren gäbe.
Übrigens ist „Homosexualität“ ein Wort der Umgangssprache, auch wenn du es nicht verwendest.
Dein Problem (wie das von Foucault) ist eben, dass du von deiner diskurstheoretischen Position aus eigentlich garnichts kritisieren kannst und Ablehnung oder Bejahung letzten Endes reine Geschmacksfrage bleibt.
Hab ich das behauptet?
Das macht es aber nicht richtiger …!
Ich glaub, das muss ich nicht verstehen, oder? Vielleicht leihst du dir ja mal das kleine Vortragsbändchen von Foucault mit dem Titel Was ist Kritik? aus. Nicht nur dass er sich dort positiv auf die „kritische Haltung“ bezieht, die sich im politischen Denken der Moderne entwickelt hat, sondern er definiert Kritik auch auf einmalig prägnante Weise als „die Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden“.
Scheiße, wa!? Du darfst halt nicht alles glauben, was dir deine ideologischen Vorkauer à la Dahlmann und Kunstreich über Foucault erzählt haben. Die ham nämlich von dem, was dieser Mensch gedacht und geschrieben hat, so ziemlich gar keine Ahnung. Aber Ahnungslosigkeit ist bei Antideutschen ja noch nie eine Redehindernis gewesen!
Danke für den Tip! Der Film lohnt sich auf jeden Fall…