Zentralrat sieht Koch in Nazi-Nähe

der zentralrat der juden warf hessens ministerpräsident unverblümten fremdenhass und xenophobie vor. zusammen mit der bildzeitung würde er eine rechtsextreme hetzkampagne gegen menschen mit migrationshintergrund in deutschland führen, so die vorsitzende des zentralrats der juden in deutschland knobloch zur welt am sonntag. „roland koch sagt, er spreche für eine schweigende mehrheit in diesem lande. leider hat er recht.“

(quote)


9 Antworten auf „Zentralrat sieht Koch in Nazi-Nähe“


  1. Gravatar Icon 1 Gero 09. Januar 2008 um 15:36 Uhr

    Nicht nur der Zentralrat der Juden sieht Koch dermaßen weit rechts wie die NPD. Das war schon länger bekannt. Ich hoffe nur, dass da ein paar Leute noch zur Besinnung kommen. Die Einen halten zum Parteikollegen, die Presse schreibt das Thema mal eben wichtig, weil es Auflage bringt und schwupps ist das Thema an den Stammtischen und wird gar nicht mehr hinterfragt. Der Koch stellt jetzt sogar schon Personal für die neuen Knäste ein: Roland Koch sucht Personal für Strafvollzug!

  2. Gravatar Icon 2 peter Lustig 09. Januar 2008 um 18:36 Uhr

    na und das wird sogar in einem Springer Blatt veröffentlicht… find ich merkwürdig ;)

  3. Gravatar Icon 3 bikepunk 089 09. Januar 2008 um 18:44 Uhr

    Nicht nur der Zentralrat sieht Koch in Nazi Nähe, die Nazis selber auch:
    http://npd-blog.info/?p=1309

  4. Gravatar Icon 4 sm 10. Januar 2008 um 0:18 Uhr

    ich seh koch auch in nazi-nähe

  5. Gravatar Icon 5 Ware 10. Januar 2008 um 18:07 Uhr

    Zur Koch-Debatte folgender Artikel unter Telepolis –“Damit Sie nicht der Nächste sind“:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27032/1.html

    Darin exemplarisch folgendes Zitat von Peter Gauweiler:

    Deutschland wird in der Münchner U-Bahn verteidigt, am Bahnhof Zoo in Berlin und in der Frankfurter Innenstadt. Die dortigen Angriffe auf Leib und Leben sind geschehen an 365 Tagen im Jahr. Angesichts der zahllosen Verletzten, Beleidigten und sogar zu Tode Gekommenen ist das, was Staat, Justiz und Polizei dagegen tun, geradezu läppisch im Vergleich zu den riesigen justiziellen, polizeilichen und militärischen Anstrengungen in Sachen Terrorismus am Hindukusch oder sonst wo.

    Und was sagen die Betroffenen zur gegenwärtigen Debatte, repräsentiert durch das „Forum für Migrantinnen und Migranten im Paritätischen Wohlfahrtsverband“:

    Es ist ein herber Rückschlag für den für die gesamte Gesellschaft so wichtigen Integrationsdiskurs. … Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrter Ministerpräsident, wir appellieren eindringlich an Sie, schnellstmöglich zu der gebotenen Sachlichkeit zurückzukommen!

    Die Rückkehr zum so wichtigen „Integrationsdiskurs“ soll also die „gebotete Sachlichkeit“ sein, die ausgerechnet „unsere Kazlerin“ “ voranbringen“ soll. Na dann frohes neues Jahr!

  6. Gravatar Icon 6 kleines licht 12. Januar 2008 um 18:27 Uhr

    ..braucht aber der zentralrat ein türkenreferat ?
    knobloch: „Wer sich aber den Integrationsmaßnahmen widersetzt, muss das Land verlassen.“
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,527097,00.html
    ..und wohin mit den palästinensern ?

  7. Gravatar Icon 7 Dirk 13. Januar 2008 um 10:28 Uhr

    Mich hat, bei aller Böswilligkeit, mal wieder meine eigene Vergesslichkeit überrascht:

    „Man schützt die hier lebenden Ausländer nicht, indem man Ausländerkriminalität totschweigt. Wir dürfen nicht mehr so zaghaft sein bei ertappten ausländischen Straftätern. Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: raus, und zwar schnell.“

    Gerhard Schröder, 1997

    Soviel zur Aufregung von Struck, Beck usw. usf.

  8. Gravatar Icon 8 ghost 15. Januar 2008 um 2:20 Uhr

    @dirk: weil man, wenn das einmal gesagt wurde a) seine Meinung nicht mehr ändern kann (Schröder) und b) nicht und nie wieder anderer Meinung sein kann als ein Parteigenosse vielleicht?
    „Soviel“ ist da offensichtlich nicht genug. Kommt da noch ein Argument oder wars das schon.

  1. 1 classless Kulla » Blog Archive » Lage: dazwischen Pingback am 14. Januar 2008 um 16:20 Uhr
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