Archiv für Februar 2009

Contra Dialektik

Der Blog Audoarchiv hat, neben manchem Schrott (sorry, meine Meinung!), dankenswerterweise auch eine ganze Reihe hörenswerter Vorträge zu verschiedenen, vor allem philosophisch-theoretischen Themen der hiesigen Linken online verfügbar gemacht. Darunter fällt auch ein Vortrag von Michael Koltan — aus seiner Reihe „Dialektik im 20. Jahrhundert“ — über Michel Foucault.

Zwar nervt ein bisschen die Arroganz des Referenten, der immer dort, wo die Sache selbst nicht für ihn oder seinen komischen Freund Hegel spricht, mit schier unnachvollziehbaren Taschenspielertricks oder dem Gestus autoritären Bescheidwissens von oben nachzuhelfen versucht. (Es könnte ja sein, daß der Hörer, wenn man ihn nicht permanent auf die Klugheit Hegels und die Banalität Foucaults hinwiese, sich am Ende noch seine eigenen Urteile macht!) Trotzdem gelingt es ihm durchaus, die wesentliche Gedankengänge von Foucaults Die Ordnung der Dinge (Les mots et les choses, 1966), das allgemein der ersten Phase seines Denkens — der sog. Archäologie des Wissens — zugeordnet wird, sachlich treffend wiederzugeben, weshalb ich das überhaupt nur guten Wissens empfehlen kann. (mehr…)

Fun ist ein Stahlbad

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American Shari‘a

„In US-Gefängnissen sitzen derzeit rund 2300 ‚Lifers‘, zu lebenslänglich ohne Bewährung Verurteilte, die zum Zeitpunkt ihres Vergehens noch Jugendliche waren. Acht von ihnen waren damals gerade 13 Jahre alt – das gibt es in keinem anderen Land auf der Welt.“ (SPon)