Jetzt online: „Abwälzen auf die anderen“ – Besprechung von Die Vertreibung aus dem Serail in der jW-Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse. Außerdem: die HIVnachrichten (die ich bisher ganz übersehen habe). Kurz und knapp dagegen: der Top-Rezensent bei Libri. Und last but not least – ein Blog aus Frankfurt: La vache qui rit.

Muahahahahaha!:
junge Welt fact-checking department: FAIL!
Psssscht!
Gut, dass es weitere Rezensionen zum Buch gibt. Inwieweit die These der willentlichen Ignoranz deines Buches in akademischen Kreise jedoch zutrifft, kann ich nicht beurteilen, schließlich wurde erst vor kurzem an anderer Stelle auf eine universitäre Besprechung verwiesen. Zumal man sich hier ja auch in einem eher unterbelichteten Spektrum befindet: das der Kultursoziologie. Allerdings ist auch klar, dass das Thema selbst wieder oberste Priorität seitens der politischen Befassung damit darstellt. Nur eigenartig ist, warum der Autor der JW auf „Pappkameraden“, „Tunten“ und „Perverse“ abstellt. Eine Ironie hab ich darin noch nicht gelesen, und wenn, so wäre sie auch nur affirmativ.
Sorry, zu Rezensionen äußere ich mich grundsätzlich nicht, egal für wie zu- oder unzutreffend ich das halte, was drin steht. Das erscheint mir persönlich unangebracht. Ich kann aber sagen, dass ich mich über die jW-Rezension sehr gefreut habe – ja eigentlich über jede Rezension, die bisher erschienen ist.
Als Update und Material zum Gegenstand unter der bezeichnenden Überschrift:
„Schwul in Marokko: Leben mit Angst und Lügen
Der Albtraum begann mit YouTube“
http://www.tagesschau.de/ausland/schwulinmarokko100.html