Slavoj Žižek: What does it mean to be a revolutionary today?

A lecture held at the Marxism festival in London, 2009:

(via Subtext)


19 Antworten auf „Slavoj Žižek: What does it mean to be a revolutionary today?“


  1. Gravatar Icon 1 negative potential 22. Juli 2009 um 9:57 Uhr

    Dude has the coolest fucking accent ever.

  2. Gravatar Icon 2 Schatten.kontrastieren 22. Juli 2009 um 10:32 Uhr

    Der kürzlich gestorbene Alex Callinicos gehört auch dazu: http://www.youtube.com/watch?v=qDJEwfTOGcI

  3. Gravatar Icon 3 pixel 22. Juli 2009 um 12:39 Uhr

    Ziemlich engagierter Redner. Teilweise etwas argumentarm, aber spannend. Ich hätte gerne erfahren, was sein Problem mit Selbstverwaltung und Räten ist, denn den Staat in eine Welt nach dem Kapitalismus hinüberretten zu wollen ist mir zutiefst suspekt.

    Wobei natürlich immer die Frage ist, was unter Staat jetzt eigentlich zu verstehen ist.

  4. Gravatar Icon 4 negative potential 22. Juli 2009 um 12:46 Uhr

    Der kürzlich gestorbene Alex Callinicos

    What the fuck?!

    Soweit ich weiß lebt der Callinicos noch.

  5. Gravatar Icon 5 negative potential 22. Juli 2009 um 12:49 Uhr

    Schatten.kontrastieren, ich glaube du verwechselst Trotzkisten.

    Mit „kürzlich gestorben“ meinst du bestimmt Peter Gowan:

    http://www.internationalviewpoint.org/spip.php?article1679

  6. Gravatar Icon 6 Schatten.kontrastieren 22. Juli 2009 um 20:20 Uhr

    @Negative Potential: Right, da lag eine Verwechselung vor, allerdings nicht mit Govan, sondern mit Arrighi.

  7. Gravatar Icon 7 pustekuchen 22. Juli 2009 um 22:59 Uhr

    Täusche ich mich, oder sind es nicht zum größten Teil ebenso in der antideutschen (Ex)Linken vertretene Positionen:

    Der Staat ließe nicht sich als proletarischer gegen sich selbst nutzen; für den Universalismus müsse die Moderne expandiert werden; mit liberalen Antirassisten ist zusammenzuarbeiten; das wenige Substantielle an der Demokratie sei zu verteidigen; „class struggle“ überdecke „antiracist, antisexist struggle“, den bei Antiimperialisten so beliebten sozialistischen Vorzeigestaaten sei am Besten mit radikaler Kritik geholfen, nicht mit schnöder Solidarität – Lysis alter Ego, dem angeblich abgeschworen wurde, scheint doch noch recht präsent.

  8. Gravatar Icon 8 lysis 23. Juli 2009 um 1:03 Uhr

    was so ärgerlich ist, ist doch, dass mit der berechtigten bejahung einer – meinetwegen für die moderne charakteristischen – „haltung der kritik“ (foucault) mal eben überdeckt wird, was moderne noch so alles beinhaltet: disziplinar- und überwachungsapparaturen, biopolitische dispositive der normalisierung und rassifizierung, die entstehung liberaler und – auf erweiterter stufenleiter – totalitärer regierungs­techniken.

    bei foucault, der von liberalen (aka „anti“deutschen) in letzter zeit immer häufiger angeklagt wird, ein schlimmer antimodernististischer finger gewesen zu sein, übersieht man übrigens auch mal gern eine entscheidende pointe: dass er den historischen prototypen der von ihm analysierten machtformen fast immer im spätantiken und mittelalterlichen christentum aufspürt: die geständnistechniken des bürgerlichen „sexualdispositivs“ in der christlichen beichte; die modernen disziplinarapparaturen im mittelalterlichen kloster; das prinzip der fürsorglichen regierung in der kirchlichen pastoralmacht.

    das ist freilich ein gedankengang, der liberalen sichtlich zu komplex ist, weil er zwei sonst so gerne gegeneinander ausgespielte kritiken einfach miteinander kurzschließt: die an der bürgerlichen moderne mit der an der christlichen „vormoderne“.

    so viel zu žižeks „wir müssen radikale modernisten sein“, das sich übrigens aufs beste mit seinem anderweitig vorgetragenen plädoyer verträgt, warum es sich lohne, „das christliche erbe zu verteidigen“. foucault weist beides zurück, und das m. A. n. völlig zu recht.

  9. Gravatar Icon 9 pixel 23. Juli 2009 um 12:05 Uhr

    Er meint ja etwas konkretes mit dieser Modernisierung, und das ist, wenn ich das richtig verstehe, die Fähigkeit die eigene Ansicht, bzw. den eigenen kulturellen Hintergrund in Relation zu dem von Andersdenkenden zu stellen. Was mich daran etwas irritiert hat, ist dass er diese modernität in Europa verortet, denn selbst wenn entsprechende Grundlagen von europäischen Philosophen als erste gelegt worden sind (wo ich mir nichtmal sicher bin), dann ist doch nichts spezifisch europäisches an derartigen Gedanken, im Sinne dass sie irgendwie die geistige Haltung der europäischen Bevölkerung prägten oder ausmachten.

  10. Gravatar Icon 10 negative potential 23. Juli 2009 um 12:43 Uhr

    Zizek antideutsch? Uh, no.

    http://www.zmag.org/znet/viewArticle/20270

  11. Gravatar Icon 11 willfried 27. Juli 2009 um 14:17 Uhr

    Sobald ein Mensch intellektuell anspruchsvoller redet und dann auch noch von Antisemitismus spricht, ist er/sie gleich ein/e Antideutsche/r? Oh Hilfe, schaut doch mal über euren beschränkten Tellerrand, denn die durchaus notwendigen Debatten, die hier in Deutschland in der schrecklichen Klammer Anti-Imp – Anti-Deutsch stattgefunden haben, laufen in Ländern wie Frankreich und England unter ganz anderen Vorzeichen ab, die weniger pöbelig, mobverhaltengefährdet und bauchnabelzentriert sind. Wenn Ihr nicht bereit seid, Euch ein wenig anzustrengen, um mit der schlechten Ausstattung, die Mensch allgemein dafür hat (Hirn), eine Annäherung an ein Verständnis komplexer gesellschaftlicher Verhältnisse zu erzielen, dann haltet Euch doch bitte lieber zurück. Damit wäre allen geholfen, sogar Euch, die Ihr auch in der Anonymität des Internet noch als lächerlich befunden werden könnt.

  12. Gravatar Icon 12 negative potential 29. Juli 2009 um 8:21 Uhr
  13. Gravatar Icon 13 negative potential 02. August 2009 um 16:31 Uhr
  14. Gravatar Icon 14 Mono für Alle 02. August 2009 um 19:28 Uhr

    Gut dass wir Zizek auch scheisse finden8-|

  15. Gravatar Icon 15 negative potential 05. August 2009 um 10:51 Uhr

    Der Name wird Ž-i-ž-e-k buchstabiert, Du Idiot!

  16. Gravatar Icon 16 Neoprene 05. August 2009 um 11:59 Uhr

    Jetzt müßtest du nur noch den „Alt“-Code der Windows Code Page für die beiden Buchstaben angeben, dann hätten alle was gelernt. Jedenfalls alle Benutzer einer deutschen Standardtastatur unter MS windows als Betriebssystem. Ich war jedenfalls zu faul, das zu machen

  17. Gravatar Icon 17 negative potential 05. August 2009 um 12:09 Uhr

    0142

    <:-p

  18. Gravatar Icon 18 Mono für Alle 05. August 2009 um 19:25 Uhr

    @ne-po:
    Du gibst Dir Mühe. Brav:)

  1. 1 Žižek, Merchandising, Bushido und das BKA « meta.blogsport Pingback am 23. Juli 2009 um 18:44 Uhr
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