Archiv der Kategorie 'Post-Antigerman'

Jungle Welt goes culturalism

Mei, waren das noch Zeiten, als der englische Dichter und Kulturkritiker Matthew Arnold (gest. 1888) culture als „the best that has been thought and said“ definierte — und zwar ganz unabhängig davon, wo es vom Stapel gelassen wurde. Aber Nick Cohen, Renegat der britischen Linken, hält es ja lieber mit der Tradition von Johann Gottfried Herder, der den Kulturbegriff völkisch departmentalisierte:

Die Linke hat im 20. Jahr­hundert die großen Kämpfe um die Gleichberech­tigung der Frauen, gegen den Rassismus und die Homophobie gewonnen. [So, hat sie das?] Aber sie schleppt als Erbe mit sich herum, dass es rassistisch sei, andere Kulturen zu kritisieren, und seien sie noch so autoritär.

Herr Cohen, vielleicht ist es ja auch schon rassistisch, die Gesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens als „andere Kulturen“ zu betiteln? (Einmal davon abgesehen, wie unverschämt es ist, Homophobie und Rassismus überhaupt unter „Kultur“ zu fassen; in Ihrem eigenen Fall tun sie das doch auch nicht!) Aber da haben Sie und die von Ihnen denunzierte Linke ja mal was gemeinsam aufzuarbeiten. Am besten im Verein mit dem deutschen Kriegsblättchen, das Sie zusammen mit einem rassistischen Pornostar auf seine neu hingerotzten Seiten geholt hat.

Die neue Jungle World …

Vergessen ist, dass er [Lafontaine] … die deutsche Einheit aus Kostengründen absagen wollte … das hat ihn weder politisch diskreditiert noch als Linken unglaubwürdig gemacht.

national zuverlässig wie eh und je.

Antifa-MG — die besseren Islamgegner

Mal ehrlich, wer solche „Freunde“ hat, braucht keine Feinde mehr!

Ich glaub nicht, dass die islamische Gemeinde in Köln zu ihrer Verteidigung auf diese ehrenwerten „Islamkritiker“ angewiesen ist.

Bitte, liebe Antifa Möchengladbach, bleibt doch bei der Gegendemo gegen den „extrem rechten“ Bürgermob von ProKöln einfach weg! Denn sonst müsste man glatt eine antirassistische Gegendemo gegen eure rassistische Alternativdemo zur Nazi-Kundgebung gegen den Kölner Moscheebau organisieren. Bleibt in eurem verschissenen Mönchengladbach, und, glaubt mir, niemand wird euch vermissen!

Rumpelstilzchen Justus

Selten sind Fanatiker so unterhaltsam wie Justus W., unbestrittener Führer einer Bewegung von Ressentiment-Linken, deren erklärtes Ziel es ist, antirassistische und antisexistische Strukturen platt zu machen. Der Grund? Sie wurden selber mal als Rassisten und Sexisten geoutet, mit den bekannten Folgen, die das noch vor ein paar Jahren in der „Szene“ haben konnte: Verlust der street credibility, Isolation, Partyverbote, manchmal sogar eins in die Fresse. Einige haben diese narzisstische Kränkung nie verwunden. Aber nur wenige, wie Justus W., brachten die Kraft zur konsequenten Vorwärtsverteidigung auf, gar dazu, ein Sammelbecken der Ausgegrenzten und Beleidigten zu gründen, welche es der Linken über das Thema Israel einmal ordentlich heimzahlen würden. Sie nennen sich „die Antideutschen“, und ihr Anführer hat seit geraumer Zeit nichts als Schaum vor dem Mund. Das hört sich dann z.B. so an:

oder so:

und seltsamerweise finde ich es mittlerweile zum Kringeln komisch! Aber das geht offenbar nicht nur mir so! Man muss Justus lediglich ein Mikrofon hinhalten und ihn reden lassen. Blamieren tut er sich und seine Bewegung schon von ganz alleine. :D

Ist das zynisch?

Wer für sich in Anspruch nimmt, „Freiheit für Palästina“ als ‚Freiheit der palästinensischen Gebiete (der Bevölkerung) von der israelischen Besatzung‘ zu verstehen, übersieht, dass die Besatzung dem Schutz Israels dient […]

=)) (via)

Ein Ösi-Blatt weniger

Die Zeitschrift der islamophoben Linksrassisten aus Österreich, Context XXI, ist eingestellt worden. Jedenfalls behaupteten dies die Redakteure noch vor wenigen Tagen auf ihrer Homepage. Warum die Auflösungserklärung nun verschwunden ist, weiß ich nicht. Aber ich freu mich trotzdem! In diesen beschissenen Zeiten ist jeder Schlag gegen die Reaktion, und sei er noch so klein und unbedeutend, ein Grund zum Feiern. Hoffen wir daher, dass das „anti“deutsche Zeitschriftensterben weitergeht und bald auch das Herz der Bestie erreicht… ;)

Hier noch mal, als Siegertrophäe, die vorläufig wieder zurückgezogene Kapitulationsurkunde: (mehr…)

Brothers in Crime

Der Aufkleberkrieg beginnt von neuen, da der wikingversand seine neuen Aufkleber auch in unsere Stadt brachte.
Mit Aufsprüchen wie: “Kein Islam in Deutschland – das Christentum reicht.” […] wird gezielt die Antideutsche [Linke?] angegriffen.

Häh??? Hab ich was verpasst? Wahrscheinlich meint die Autorin/der Autor: „machen die Nazis den Antideutschen gezielt Konkurrenz“. Und irgendwie kann man das ja auch als Angriff verbuchen …

Amoklauf der Philosemiten

Am 28. Januar planen die beiden Initiativen I like Israel (ILI) und Honestly Concerned eine Demonstration von Berlin-Alexanderplatz zum Denkmal für die ermordeten Juden unter dem Motto: „Für Israel. Gegen einen neuen Holocaust“. Der Aufruf besteht aus fünf Schlagzeilen:

Irans Präsident Ahmadinedschad plant den Massenmord
Die „Holocaust – Konferenz” in Teheran ist Teil seiner Vorbereitung
Die Entwicklung von Atombomben und Raketen bedroht auch Europa
Der Vergleich mit Hitler ist zutreffend1
Demokraten dürfen nicht schweigen

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