Tag-Archiv für 'antideutsche'

Bahamas relaunched

Bahamas 1/10

… via Der proletarische Club

muddleheads united

„Lieber Justus, das klingt für mich, muss ich sagen, wirklich recht wirr.“

Islamophobie und Antisemitismus

„Don‘t compare Islamophobia with anti-Semitism!“, lautet das moralische Credo zahlreicher Artikel und Veranstaltungen der letzten Wochen – besonders aus dem „anti“deutschen Spektrum, das selbst immer wieder als islamfeindlicher Akteur in Erscheinung tritt und daher ein immenses Interesse an dieser Botschaft hat. Österreichische Neonazis sehen das offenbar etwas relaxter. In Mauthausen taggten sie vergangene Woche: „Was unsern Vätern der Jud, ist für uns die Moslembrut.“ (via lahmacun)

Scheiß Antideutschland

Liebe eisprinzessin, ich will auch von dir zitiert werden, z.B. mit dem Satz: „… bleibt von antideutsch eigentlich nur noch der Hass, der schon lange nicht mehr Deutschland meint, sondern die bösen ‚Araber-Hackfressen‘ (O-Ton Justus W. wie Wirrkopf)“.

Antideutsch ist …

Antideutsch ist ...
… dem Weichei von Ami-Präsidenten Nachhilfe in Sachen Schießbefehl zu geben!

Fun ist ein Stahlbad

$the_link = preg_replace('/^http\:\/\/(www\.)*redaktion\-bahamas\.org.*/', 'http://www.bahamas.de/', $row->link_url);

Gesellschaftkritischer Offenbarungseid

Rüdiger Lohlker, Professor für Orientalistik an der Universität Wien und in dieser Funktion gegenwärtig mit der Erforschung von Islamismus und dem Aufkommen dschihadistischen Denkens befasst, rezensiert in der aktuellen Ausgabe der „Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes“ (WZKM) den 2008 von den beiden Österreichern Thomas Schmidinger und Dunja Larise herausgegebenen Sammelband Zwischen Gottesstaat und Demokratie, ein Werk, bei dem es sich — zumindest dem im Untertitel formulierten Anspruch nach — um ein „Handbuch des politischen Islam“ handeln soll.

Warum es diesen Anspruch nicht erfüllt, erklärt Lohlker ausführlich, über viele Seiten hinweg, an zahllosen, dem Band entnommenen Einzelbeispielen, in denen sich teils eine krasse Unkenntnis des Gegenstands, teils eine für ein Handbuch völlig unangemessene Neigung zum Tendenziösen und Pamphlethaften offenbart. Mehr noch aber zeigt sich in dem Werk ein gerade für linke Autor_innen — und als solche sollen sich Schmidinger und Larise nach wie vor verstehen — verblüffender Mangel, die eigene, „aufgeklärte“ Gesellschaft (Österreich!) noch kritisch ins Visier zu nehmen.

Die Folge ist eine Totalverschiebung jeglicher denkbaren Kritik an Verhältnissen, die für den Alpenstaat ganz und gar konstitutiv sind, wie Homophobie, Antisemitismus und politischer Konservatismus, auf den religiösen Anderen in Gestalt muslimischer Klein- und Kleinstverbände, die trotz ihrer oftmals moderaten Position auf dem Abweg einer „Hermeneutik des Verdachts“ samt und sonders in eine ideologische Nähe zur ägyptischen Muslimbruderschaft gerückt werden. Lohlker: (mehr…)

Stotternde Stalinisten

Propaganda vs. Wissenschaft: Alan Posener über Küntzel, Heni, Weinthal und ihre konzertierte Schlammschlacht gegen das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung.