Tag-Archiv für 'class'

Global Apartheid – It’s A Walled World

Walled World
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(via meta.blogsport)

Todesursache Kapitalismus. Oder: Enteignet Metro!

Arbeiterin schuftet sich in Fabrik in Bangladesch zu Tode

Dhaka (AFP) — In einer für den deutschen Handelskonzern Metro produzierenden Textilfabrik in Bangladesch hat sich eine junge Frau laut einer Hilfsorganisation unter dem Druck ihrer Chefs zu Tode geschuftet. Die 18-jährige Fatema Akter sei im Dezember während ihrer Schicht tot zusammengebrochen, berichtete die US-Organisation National Labor Committee (NCL). Demnach musste das Mädchen an sieben Tage in der Woche 13 bis 15 Stunden in der Textilfabrik in der Hafenstadt Chittagong arbeiten und pro Stunde bis zu hundert Jeanshosen reinigen.

Der 18-jährigen wurde dem zu Wochenbeginn veröffentlichten NLC-Bericht zufolge trotz Erschöpfung und Schmerzen in Brust und Armen ein freier Tag zur Erholung verweigert. Stattdessen habe der Vorgesetzte das Mädchen hart ins Gesicht geschlagen und ihr befohlen, ihre Arbeit fortzusetzen. Demnach waren für die Arbeiter in der Fabrik 14-Stunden-Schichten ohne Pause, erzwungene Überstunden und Schläge an der Tagesordnung.

Rund 80 Prozent der in der Fabrik hergestellten Textilien wurden laut NCL für den deutschen Handelsriesen Metro produziert.

Aber macht bloß nicht das Großkapital (mit)verantwortlich, das wäre nämlich antisemitisch!

Antidot zum Operaismus

7 Thesen zum Kapitalismus (zusammengefasst von schatten kontrastieren), brauchbar auch als Gegengift gegen die 28 neo-operaistischen "Thesen zur Klassengesellschaft".

„mir falle iwwerall uff“ — Gruppenbildung unter stigmatisierten Jugendlichen

Gerade muss ich mich mit Gruppenforschung, genauer: mit der sprachlichen Interaktion jugendlicher Peer-Groups beschäftigen. Am Anfang fand ich das nur mäßig interessant, aber ein paar Aspekte haben dann doch meine Aufmerksamkeit geweckt. Spannend ist es vor allem, wie sich Klassen- und andere soziale Ausgrenzungs- und Diskriminierungsverhältnisse in der inneren Konstitution von Jugendgruppen niederschlagen, sei es in der von „Tätern“ (klassen/rassistische Jugendliche aus dem bürgerlichen Milieu) oder in der von „Opfern“ („Asi“-Jugendliche, Schwule, „Ausländer“). Axel Schmidt gibt eine kurze Zusammenfassung über die typische Form, in der sich Gruppen stigmatisierter Jugendlicher zusammenfinden (denkbar wären als Beispiel die „Rütli-Schüler“) und ihre gesellschaftliche Diskriminierungserfahrung kollektiv verarbeiten. In einem nächsten Beitrag geht es dann um (klassen)rassistische Jugendgruppen und ihre Abgrenzung von „asis“ und „kanaken“. (mehr…)