Tag-Archiv für 'fascism'

Katholische Nazi-Website spricht von „mongoloiden Abfallmenschen“

Die als katholisches Nachrichtenportal getarnte Nazi-Website kreuz.net spricht in einem ihrer jüngsten Artikel zur Abtreibungsdebatte von „lebensunwerte[n] mongoloide[n] Abfallmenschen“ und stellt sie der Geburt „rassenreine[r] Kinder“ und „Volksgenossen“ gegenüber. Die „Abschlachtung“ ersterer dürfe das Leben letzterer nicht gefährden, so die Quintessenz des anonymen Autors.

In Österreich scheint diese neuartige Synthese von Katholizismus und Nazi-Ideologie im Umkreis von FPÖ (17,5%) und BZÖ (10,7%) mittlerweile ausgesprochen populär zu sein. Dies zeigt nicht nur der Fall des katholischen Nazi-Fundamentalisten Ewald Stadler, der in seinem Land für eine positive Neubewertung der NS-Zeit wirbt. Komisch, dass sich die Antifa damit scheinbar noch nie befasst hat. (Oder gibt’s sowas da unten überhaupt nicht mehr?)

Alpennazis

Bei aller Freude über die finale Abberufung Haiders: die Ösis haben sich doch längst Ersatz geschaffen…

Lernerfolge

„An Justus W. lernen heißt lernen, wo Polemik (oder Kommunismus) endet und Hetze (oder Faschismus) beginnt.“ (Gremliza)

Deutsche Alltagskultur

Silvester in Berlin:

Gegen 1 Uhr 15 attackierten […] etwa 15 offensichtlich der rechten Szene zugehörige Personen eine fünfköpfige afghanische Familie in der Weitlingstraße in Lichtenberg. Die Schläger griffen die Familienmitglieder an und skandierten ausländerfeindliche Parolen. Die Familie flüchtete in ihre Wohnung. Die Angreifer beschädigten den Hauseingang und Fensterscheiben der Wohnung der Afghanen. Verletzt wurde niemand. Anschließend flüchteten sie.

Quelle: Silvester-Bilanz der Berliner Polizei

Der Mann mit dem Schäferhund

Der Schäferhund des SS-Offiziers Karl Höckers gibt Pfötchen
Wo wir’s gerade mit dem SPIEGEL-Autor Leon de Winter und seinem brutalen Rassismus hatten, hier noch Auszüge aus einem Beitrag, den diese in den deutschen Medien seit langem hofierte Gestalt am 25. Mai 2007 für einen Meinungsblog des niederländischen Elsevier Wochenblatts verfasste. Es geht um den Umgang mit im Fußballstadion randalierenden marokkanischen Jugendlichen. Die Übersetzung besorgte der Watchblog Islamophobie:

Hunde
Was hilft, sind die altmodischen Latten, mit denen die Polizei früher zuschlug und vor allem Hunde, sicher gegen ausländische Hooligans. (Für sie) sind Hunde nämlich schwer “haram”, unrein. Deswegen empfehle ich der Polizei beim nächsten Länderspiel Niederlande-Marokko, zwei Dutzend hungrige Schäferhunde an der Leine zu halten, und die auf den Tribünen loszulassen, wenn die Marokkanerlein zur Sache gehen wollen.
[…]
Der KNVB will fünf Jahre lang kein Spiel gegen Marokko machen. Sind die nicht ganz dicht? Ich will nächste Woche wieder ein Länderspiel gegen Marokko sehen, und ich will, dass alle marokkanischen Hooligans eingeladen werden, das Spiel zu sehen.

Kusch, Bello…
Ich würde sie durch einen einzigen Eingang hereinkommen lassen — zwischen Reihen von bellenden Brutos und Bellos. So lehrt man die Jüngelchen gleich, wie die Machtverhältnisse liegen. Von Hause aus sind sie nämlich nichts anderes gewöhnt.
Und wenn sie dann zur Sache gehen wollen, machen unsere vierbeinigen Freunde damit schnell Schluss.

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Reaktionär Luhmann

Niklas Luhmann Während meines Grundstudiums wurde ich in fast jedem Seminar mit Niklas Luhmann traktiert, und ich brauchte eine gewisse Zeit, um herauszufinden, was dieser Mensch mit seinem sachfreien Denken eigentlich bezweckte. Seitdem finde ich es extrem nervig, wenn ein paar wenige Linke meinen, aus ihm etwas „herausholen“ zu können. Denn offenbar haben sie nicht ganz verstanden, welche Tradition das ehemalige NSDAP-Mitglied mit seinem Werk fortsetzte: die des sog. technokratischen Konservatismus, zu dessen wichtigsten Exponenten in der frühen BRD die bereits im „Dritten Reich“ auf einen Lehrstuhl berufenen Soziologen Helmut Schelsky und Arnold Gehlen gehörten. (mehr…)

Warum gerade die Juden?

Auch ich lern dazu. Vor zwei Jahren hab ich mir gegen den nachfolgenden Text noch den Mund fusselig geredet. Heute erscheint mir die These, dass der Begriff des Antisemitismus nur von mäßiger Erklärungsrelevanz ist, weil im Grunde jede von einer entsprechenden Fahndungsmoral als „normabweichend“ bestimmte Gruppe unter gewissen Voraussetzungen in die Position des „feindlichen Volks im Volke“ hineinbugsiert werden kann, auf einmal ziemlich plausibel. Denn ich sehe ja schließlich, welche Anstrengungen manche unternehmen, die deutschen Moslems in eine Rolle zu manövrieren, wie sie früher einmal den als Parallelgesellschaft imaginierten Juden zugewachsen war. Der Weg dahin mag noch weit sein, aber dass einige begonnen haben, ihn zu beschreiten, steht für mich außer Zweifel. (mehr…)

Faschisten aller Länder vereinigt euch!

Contras -- Reagans Waffen-SS

Bei aller berechtigten Kritik an den Contras — sie waren sicherlich um einiges besser als die Sandinistas. Wenn die Sandinistas Castro waren, dann waren die Contras eher Pinochet ;-)

… schreibt der faschistoide Rechtsblogger Franklin D. Rosenfeld. Vgl. hierzu die Story „Wieder mal beim Lügen ertappt …“ auf der Seite der f*cking queers.