Tag-Archiv für 'konkret'

Rassenislamophobiker

Das neueste Beispiel eines paranoiden islamophoben Verschwörungsdenkens in der Linken ist ohne Zweifel Stefan Frank, der in der KONKRET („Herrschaftszeiten“) die Schließung der türkischen Lesben- und Schwulengruppe Lambda Istanbul durch ein kemalistisches Staatsgericht allen Ernstes unter die Überschrift „Islamische Republik (1)“ stellt und so als eines von acht Beispielen für die von ihm herbeiphantasierte Islamisierungswelle in sämtlichen Teilen der Welt konstruiert. Dieser schon komplett dem Irrsinn verfallenen Wahrnehmung scheint nicht einmal das jüngste Engagement der türkischen Justiz für die Wiedereinsetzung des Kopftuchverbots einen Abbruch zu tun. Da wird sich der Besessene wohl erst recht nicht an der Tatsache stören, dass die Menschenrechte von Lesben, Schwulen und Transsexuellen in der Türkei laut Human Rights Watch ausgerechnet unter der kurz vor einem Verbot stehenden „islamistischen“ AKP ihre ersten Schritte vorwärts gemacht haben.

Lernerfolge

„An Justus W. lernen heißt lernen, wo Polemik (oder Kommunismus) endet und Hetze (oder Faschismus) beginnt.“ (Gremliza)

Blick ins Archiv

Wolfgang Pohrt: Über Menschen, die man außer mit dem Messer nicht verletzen kann

Moslem-Experten unter sich

Hermann und Horst über den Muslim-Test:

Keiner hält muslimische Männer, die einen deutschen Paß beantragen, für zu blöde, die gestellten Fragen brav zu beantworten, zumal ihre Religion im Umgang mit Ungläubigen so ziemlich alles erlaubt und die fromme Lüge fast zur Pflicht macht.

(Hermann L. Gremliza, konkret-Herausgeber)

Die Gefahr, dass aufgrund falscher Angaben potentielle Ehrenmörder die Befragung positiv passieren, kann hingegen als gering eingeschätzt werden. Zum Selbstverständnis der Islamanhänger zählt die unbedingte Übereinstimmung von Denken, Sprechen und Handeln: Man sagt, was man tun wird und man tut auch, was man gesagt hat.

(Horst Pankow, regelmäßiger konkret-Autor)

Das letzte Zitat stammt übrigens aus einem Fanzine mit dem treffenden Titel PRODOMO (z. dt. „Für die eigene Scholle“), in dem Pankow für ein Bündnis mit der „traditionellen Rechten“ wirbt (gemeint sind die politischen Zöglinge des NS-Marinerichters Hans Filbinger): www.prodomo-online.org/aktuell-muslim-test.html

Antisemit aus Abstammung

Lathandir zitiert Horst Pankows Auswürfe in der neuen KONKRET, dem Fachmagazin für deutsche Rassisten:

Anlass für diesen rasanten Kursschwenk war ein Sprengstoffanschlag auf russisch-jüdische Einwanderer in Düsseldorf. Bis heute sind Urheber und Ausführende des Anschlags nicht ermittelt, fest steht nur, dass er aus antisemitischen Motiven begangen wurde. Ausser Nazis können also auch andere Antisemiten am Werk gewesen sein — z.B. Muslime. (Horst Pankow in konkret 2/06, Gnade in Arabien, S. 12.)

Man gewahre bitte die Logik dieser Äußerung: Wenn ein Deutscher ein Antisemit ist, dann weil er sich individuell dafür entschieden hat. Er ist es, weil er einer bestimmten politischen Anschauung, wie z.B. dem Nazismus, anhängt. Ganz anders der Moslem (der ja bekanntlich an seiner Haarfarbe zu erkennen ist und, selbst nachdem er seiner Religion abgeschworen hat, nie ganz aufhört, Moslem zu sein). Er ist Antisemit, weil ihm das seine Kultur nahelegt. Er ist es, weil er in ein antisemitisches Kollektiv hineingeboren wurde. (Und nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil er zu lange an der Mutterbrust gesaugt hat.)

Was ist Gremliza eigentlich für ein Sackgesicht, dass er so einen pathologischen Dreck veröffentlicht?

Arschkriecher an Konkret

Realsatire at its best:

Sehr geehrter Herr Gremliza,
wie viele andere lese ich seit Jahren fasziniert Ihre Beiträge und Kommentare zum Weltgeschehen. Fasziniert, weil Sie insbesondere mit Ihren Prognosen zu den Nachwehen der Wende vor allem in der GUS goldrichtig lagen – Sie sind ein Makroanalyst erster Güte!
Was mich ebenfalls beeindruckt – Ihr für einen Linksradikalen ungewöhnliches Eintreten für die Politik der Regierung Bush, die tatsächlich demokratische Verhältnisse in allen Teilen der Welt durchsetzen will und wohl auch wird – mit viel Peitsche und wenig Zuckerbrot zwar, aber immerhin. Ich hoffe, daß auch unter anderen Linken die Erkenntnis wächst, wie wichtig Präventivkriege sein können, und wie unsinnig das Konzept vom Antiimperialismus letztlich war.
Jan Reichenbach,
per E-Mail

konkret cover

Die Konkret erhält großes Lob für die Idee zu ihrem letzten Titelbild:

Aber nicht doch, liebe Leser, ich werde ja ganz verlegen! :d

Gremlizas Kalauer

konkret 6/2005

„Namenswitze sind verboten“ (S. 4)

„mit Mördern Allah Arten“ (S. 9)

„Allahhand“ (S. 11)

Hahaha. Ob die Leser von konkret tatsächlich so debil sind, wie die Redaktion unterstellt? Ich glaube ja!