Tag-Archiv für 'left-wing islamophobia'

Griechische Mythologie

Café Morgenland hat auf seiner Homepage einen offenen Brief der autonomen Gruppe Terminal 119 aus Thessaloniki veröffentlicht, der die Verharmlosung des griechischen Antisemitismus durch einen Aufsatz in der Zeitschrift KONKRET zum Gegenstand hat. Der Brief blieb, wie eh und je, unbeantwortet.

In der Ausgabe 6/2009 wurde ein Artikel mit dem Titel „Im Namen des Volkes“ bezüglich des Freispruchs des griechischen Neonazi Plevris durch ein Athener Gericht veröffentlicht.
Wir möchten hiermit auf einige Kardinalfehler des Autors Eberhard Rondholz hinweisen.

Wir wundern uns, woher und auf welchen Fakten die Behauptung „Griechenland gehörte zu den wenigen von den Deutschen besetzten Ländern Europas, in dem die Juden fast überall auf Schutz und Hilfe hatten rechen können“ basiert. Noch schlimmer: Diese Behauptung pflegt den inzwischen etablierten Mythos über die angebliche Unterstützungs- und Hilfsbereitschaft der christlichen Griechen gegenüber ihren jüdischen Landsleuten. Anbei beispielhaft einige der zahlreichen Fakten, die belegen, daß Antijudaismus und Antisemitismus seit Bestehen der griechischen Gesellschaft ein konstitutiver Faktor war und bis heute ist:

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Slavoj Žižek: What does it mean to be a revolutionary today?

A lecture held at the Marxism festival in London, 2009:

(via Subtext)

Hurra, Henryk jetzt beim Kurier?

Berliner Kurier: "1. Islam-Grill in Berlin"

Titelseite „Berliner Kurier“ vom 2. 7. ’09

The Wages of Hate

In Dresden ist die 32-jährige Ägypterin Marwa El-Sherbini von einem Deutschen in einem Gerichtsgebäude mit einem Messer angegriffen und ermordet worden. Marwa el-Sherbini war promovierte Pharmakologin, Apothekerin und im dritten Monat schwanger. Sie hinterlässt einen dreijährigen Sohn. Ein aus dem Nachbarraum herbeieilender Polizist schoss zunächst auf den Ehemann der Ermordeten statt auf den Täter.

Der Mörder hatte sein Opfer, eine Muslima, die Kopftuch trug, in einem Nachbarschaftsstreit auf einem Kinderspielplatz als „Islamistin“, „Schlampe“ und „Terroristin“ tituliert, getönt, sie „gehöre nicht hierher“ und dann, nach seiner Verurteilung wegen Beleidigung, im Gerichtssaal viele Male auf sie eingestochen.

Derweil rühmt sich Deutschlands größtes Hassblog, Politically Incorrect: „Behauptungen der Qualitätsjournalisten zufolge soll der Mörder durch die Lektüre solcher [gemeint ist: unserer] Artikel zu seiner Tat angestiftet worden sein.“

Quelle: ANK

muddleheads united

„Lieber Justus, das klingt für mich, muss ich sagen, wirklich recht wirr.“

Islamophobie und Antisemitismus

„Don‘t compare Islamophobia with anti-Semitism!“, lautet das moralische Credo zahlreicher Artikel und Veranstaltungen der letzten Wochen – besonders aus dem „anti“deutschen Spektrum, das selbst immer wieder als islamfeindlicher Akteur in Erscheinung tritt und daher ein immenses Interesse an dieser Botschaft hat. Österreichische Neonazis sehen das offenbar etwas relaxter. In Mauthausen taggten sie vergangene Woche: „Was unsern Vätern der Jud, ist für uns die Moslembrut.“ (via lahmacun)

War Protesters

Gratulation, das ist wahrscheinlich die erste Generation von Linken, die für Krieg auf die Straße geht.

Rassenphilosemitismus

Der AntiSemitismusforscher Clemens Heni erklärt Juden, 63 Jahre nach dem Ende der Nürnberger Gesetze, kurzerhand wieder zur „Rasse“:

Judaism embraces both a race and a religion, whereas Islam is strictly a religion…

schreibt er in der Jerusalem Post, die diesem schmählichen deutschen Rassenphilosemitismus damit auch noch publizistische Weihen erteilt.

(Nebenbei bedient Heni auch wieder die alte Propagandalüge, Islamophobie sei „a word invented by the Islamic Republic of Iran“, aber das fällt dagegen schon gar nicht mehr ins Gewicht.)