Tag-Archiv für 'media'

Hurra, Henryk jetzt beim Kurier?

Berliner Kurier: "1. Islam-Grill in Berlin"

Titelseite „Berliner Kurier“ vom 2. 7. ’09

Warmongers: Don‘t believe a word!

International news …

General Ataollah Salehi, general commander of the Iranian army: „The truth is that Israel does not have the courage to attack us. If we are subjected to any attack by Israel, I do not think we will need more than 11 days to wipe Israel out of existence.“ (MEMRI)

… turns into German war propaganda:

Der Iran hat erstmals mit einer konkreten Zielnennung die Zerstörung Israels angekündigt. Das israelische Fernsehen zeigte ein Interview mit dem iranischen Generalstabschef Attalah Salihi. Er kündigte eine „Zerstörung Israels innerhalb von elf Tagen“ an. (n-tv)

Was folgt daraus? Meiner unbescheidenen Meinung nach doch wohl mindestens so viel, dass der n-tv-„Journalist“ Ulrich W. Sahm ein gemeiner Lügner und Kriegshetzer ist. Wie viel kriegt man eigentlich dafür, Herr Sahm? Oder machen Sie’s umsonst? (Bei einem ausgebildeten Theologen, der sich das Lügen quasi anstudiert hat, würd‘ mich das nicht mal wundern!)

Es kommt aber noch besser: (mehr…)

Liebe Kollegen von der Bild!

„Ein Rentner hat drei Nachbarn erschlagen. Hätte er einen Migrationshintergrund, hätte man eine Debatte.“ Von Mely Kiyak (via antiterra)

Stotternde Stalinisten

Propaganda vs. Wissenschaft: Alan Posener über Küntzel, Heni, Weinthal und ihre konzertierte Schlammschlacht gegen das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung.

Rassenphilosemitismus

Der AntiSemitismusforscher Clemens Heni erklärt Juden, 63 Jahre nach dem Ende der Nürnberger Gesetze, kurzerhand wieder zur „Rasse“:

Judaism embraces both a race and a religion, whereas Islam is strictly a religion…

schreibt er in der Jerusalem Post, die diesem schmählichen deutschen Rassenphilosemitismus damit auch noch publizistische Weihen erteilt.

(Nebenbei bedient Heni auch wieder die alte Propagandalüge, Islamophobie sei „a word invented by the Islamic Republic of Iran“, aber das fällt dagegen schon gar nicht mehr ins Gewicht.)

Trennungsstrich gezogen

junge Welt, 17. 11. 2008:

Mit dem Ausschluß eines antideutschen Verlags endete in Nürnberg die 13. Linke Literaturmesse

Mit einem klaren Beschluß der Mehrheit aller Aussteller endete am Sonntag die 13. Linke Literaturmesse in Nürnberg: Der Verlag »Ça ira« wird künftig ausgeschlossen. Die anderen Verlage wollen es sich und ihrem Publikum nicht länger zumuten, daß auf dem Messestand von »Ça ira« die »antideutsche« Zeitschrift Bahamas ausliegt. Sie empfinden es auch als unverfroren, wie leichtfertig anderen Linken in Veranstaltungen und Publikationen dieses Verlages Antisemitismus vorgeworfen wird. Die Aussage, die RAF sei »der verlängerte Arm der SS« gewesen, sei nach einhelliger Meinung der Höhepunkt der Geschichtsklitterung gewesen. Im Vorfeld der Messe war »Ça ira« darüber hinaus unverhohlene Sympathie für einen Krieg gegen den Iran vorgeworfen worden.

Doofe Menschen

Lustigster Klappentext ever:

In diesem Buch lesen Sie, was die Islamisten gerne vor Ihnen verborgen hätten. Es ist die wohl erschreckendste Chronologie über die Ausbreitung des Islam in Europa. Hier lesen Sie aber auch, was Ihnen die deutschen Massenmedien verschweigen. Fakten, die Ihnen den Atem stocken lassen — in einer Fülle, die erdrückend ist. Was schon lange prophezeit wurde, scheint nun finstere Realität zu werden: Der Untergang des Abendlands!

Platz 269 der Amazon-Charts — wenn das nicht mal wirklich der Untergang des Abendlands ist!

Rassenislamophobiker

Das neueste Beispiel eines paranoiden islamophoben Verschwörungsdenkens in der Linken ist ohne Zweifel Stefan Frank, der in der KONKRET („Herrschaftszeiten“) die Schließung der türkischen Lesben- und Schwulengruppe Lambda Istanbul durch ein kemalistisches Staatsgericht allen Ernstes unter die Überschrift „Islamische Republik (1)“ stellt und so als eines von acht Beispielen für die von ihm herbeiphantasierte Islamisierungswelle in sämtlichen Teilen der Welt konstruiert. Dieser schon komplett dem Irrsinn verfallenen Wahrnehmung scheint nicht einmal das jüngste Engagement der türkischen Justiz für die Wiedereinsetzung des Kopftuchverbots einen Abbruch zu tun. Da wird sich der Besessene wohl erst recht nicht an der Tatsache stören, dass die Menschenrechte von Lesben, Schwulen und Transsexuellen in der Türkei laut Human Rights Watch ausgerechnet unter der kurz vor einem Verbot stehenden „islamistischen“ AKP ihre ersten Schritte vorwärts gemacht haben.