Tag-Archiv für 'meinungsfreiheit'

Ulfklotte läuft Amok

Dr. Udo Ulfkotte, Betreiber des größten rassistischen Hate Blogs in Allemannia, versucht, seine Kritiker jetzt per einstweiliger Verfügung mundtot zu machen. Selber austeilen, aber nicht einstecken können, wa‘, Alter?

Brave New Israel

Schafft Israel mit „Rücksicht auf religiöse Gefühle“ die Demonstrationsfreiheit für Homosexuelle ab?

Auf der Wacht

Liberale Blogwarte informieren!

Ich dachte immer …

Sabine Kebir: „Ich dachte immer, der Grad von Pressefreiheit misst sich an der ungestraften Möglichkeit, vor allem die eigenen Herrscher zu kritisieren und zu karikieren. Den vermeintlichen Feind zu reizen und zu verhöhnen, war und ist schließlich auch in Diktaturen erlaubt, oft sogar ausdrücklich erwünscht.“

Arab blasphemy

You know that those cartoons were published for the 1st time months ago and we here in the Middle East have tonnes of jokes about Allah, the prophets and the angels that are way more offensive, funny and obscene than those poorly-made cartoons, yet no one ever got shot for telling one of those jokes or at least we had never seen rallies and protests against those infidel joke-tellers.“

A Case of Misunderstanding?

Hier mal übrigens die Originalseite mit den Karikaturen von Jyllands-Posten:

Jyllands-Posten Muhammed drawings

Den Skandal scheinen aber, nach neuesten Meldungen, weniger diese im Ganzen doch recht harmlosen Zeichnungen ausgelöst zu haben, sondern drei weitere, die dänische Imame in einem 43-seitigen Dossier hinzugefügt hatten, um den dänischen Rassismus im Allgemeinen zu dokumentieren. Sie stammten aus rechtsextremen Magazinen und stellten den islamischen Propheten als Pädophilen und als Schwein dar. Außerdem zeigten sie einen betenden Muslim, den gerade ein Hund besteigt. Die ägyptische Presse schrieb diese Zeichnungen, offenbar aufgrund eines Missverständnisses, ebenfalls der Zeitung Jyllands-Posten zu und löste damit in der arabischen Welt eine Art Buschfeuer aus, das sich schließlich auch auf andere islamische Länder sowie islamistische Gruppen in England und Australien übertrug.

Den umfassendsten Überblick über die Ereignisse bietet ein englischer Wikipedia-Artikel, der im Augenblick ständig aktualisiert wird. Eine kulturgeschichtlich aufschlussreiche Sammlung persischer und europäischer Mohammed-Darstellungen liefert das Mohammed Image Archive.

Keine Solidarität mit Dänemark!

Aktuelle Meldung auf Indymedia:

Seit [ihrer] Regierungsübernahme vor 5 Jahren, haben die Rechtsliberalen den ideologischen Kulturkampf entfacht. Parallel zu ihrer diskriminierenden Sozialgesetzgebung für Migranten ohne dänische Staatbürgerschaft, entfachten sie gezielte Kampagnen gegen die der westlichen Zivilisation „unterlegenen“ [islamischen] Grundwerte und deren Angehörigen in Dänemark. […] Die Mehrheit der dänischen Medien thematisieren täglich in völliger Übereinstimmung mit der offiziellen Ausgrenzungspolitik die islamische Minderheit in Dänemark als ein Fremdkörper, unvereinbar mit der ”besonderen dänische Kultur”. Die Betroffenen dagegen haben kaum Möglichkeiten, sich in den tonangebenden Medien zu äussern, bzw. sich zu wehren.

Jyllandsposten praktiziert redaktionell häufig genau jenen Eingriff in die freie Meinungsäusserung, den sie den aktuellen islamistischen Protesten vorwirft: Bereits vor Jahren (1984) engagierte sich die Redaktion der Zeitung massiv gegen eine sexistische Karrikatur [Jesu] in einer Wandmalerei an der S-Bahn Station ”Birkerød”, [nördlich] von Kopenhagen. Sie forderten deren augenblickliche Entfernung… […] Die dänische Regierung beruft sich genau wie ihr Hoforgan und Sprachrohr „Jyllandsposten“ auf die Freiheit der Meinungsäusserung. Sie meinen aber offensichlich, ihre eigene Freiheit der Ausgrenzung ethnischer Minderheiten mit islamischer Orientierung.

Von dänischen Neonazis vertriebenes T-Shirt:

Dänisches Neonazi-T-Shirt

Blasphemie verboten

„Die öffentliche Darstellung eines gekreuzigten Schweines ist strafbar. Sie verletzt das religiöse Empfinden gläubiger Christen und ist daher geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören. Als öffentlich gilt auch eine allgemein zugängliche Präsentation im Internet.“