Tag-Archiv für 'war'

Israel: A Stalemated Action of History

“Nor will there ever be an administration in Washington ready to do diplomatically what none has ever dared do since 1947, namely compel Israel to make an equitable peace with the Arabs. […] Sober and quite rational Israelis exist, of course, and I cite them often enough, but American policy will be determined by factors having nothing to do with them. Unfortunately, rational Israelis are an all too small minority.” (Gabriel Kolko, Israel: A Stalemated Action of History).

Weißer Phosphor – der neue Botschafter westlicher Werte

Die Simulation des terroristischen Angriffs auf Bevölkerungszentren mit Biochemie und anderen Massenvernichtungswaffen ist ein dem antisemitischen ähnelnder Wunschtraum, der zum Alptraum umgedeutet wird, damit er wahrgemacht, an anderen vollstreckt werden kann. […] Wenn es so weit ist, schaut die Wertegemeinschaft weg. (Wolfgang Pohrt)

(Gesamten Vortrag hören …)

Warmongers: Don‘t believe a word!

International news …

General Ataollah Salehi, general commander of the Iranian army: „The truth is that Israel does not have the courage to attack us. If we are subjected to any attack by Israel, I do not think we will need more than 11 days to wipe Israel out of existence.“ (MEMRI)

… turns into German war propaganda:

Der Iran hat erstmals mit einer konkreten Zielnennung die Zerstörung Israels angekündigt. Das israelische Fernsehen zeigte ein Interview mit dem iranischen Generalstabschef Attalah Salihi. Er kündigte eine „Zerstörung Israels innerhalb von elf Tagen“ an. (n-tv)

Was folgt daraus? Meiner unbescheidenen Meinung nach doch wohl mindestens so viel, dass der n-tv-„Journalist“ Ulrich W. Sahm ein gemeiner Lügner und Kriegshetzer ist. Wie viel kriegt man eigentlich dafür, Herr Sahm? Oder machen Sie’s umsonst? (Bei einem ausgebildeten Theologen, der sich das Lügen quasi anstudiert hat, würd‘ mich das nicht mal wundern!)

Es kommt aber noch besser: (mehr…)

War Protesters

Gratulation, das ist wahrscheinlich die erste Generation von Linken, die für Krieg auf die Straße geht.

Vorschusslorbeeren

Bestellt und mit Spannung erwartet:

Krisis 32. Kreuzzug und Jihad: Der gefährliche Mythos vom Kampf der Kulturen.

Guevara vs. Bush

Ich find’s immer wieder erstaunlich, dass es Leute wie Telegehirn gibt, die den kubanischen Revolutionär Che Guevara wegen der Hinrichtung von 156 Marionetten des gestürzten Batista-Regimes zum skrupellosen Massenmörder erklären, während ihnen die Installation von Demokratie und Handelsfreiheit im Irak mit den Mitteln imperialistischer Kriegsführung auch schon mal gut und gern die Opferung von einer halben Millionen Menschen wert ist. Wie soll man das eigentlich nennen? Monströse Heuchelei?

Der Krieg als Vater aller Dinge

Da Che, der Sympathie mit „Anti“deutschen ansonsten unverdächtig, seinen Leser_innen die neue Phase 2 empfohlen hat, ging ich mir die gleich mal kaufen. Angetan hat’s ihm besonders eine Passage aus einem Artikel, der vom Ressortleiter „Ausland“ der linksbellizistischen Wochenzeitung Jungle World besorgt wurde: Jörn Schulz.

Vordergründig (und im Einklang mit der objektiven Entwicklung in den USA) zum außenpolitischen „Realismus“ zurückfindend, vertritt der Mann in Wirklichkeit eine krude Histomat-Weltanschauung, wonach das Ziel in den peripheren Ausbeutungszonen des Weltsystems erstmal eine „nachholende kapitalistische Entwicklung“ sowie die „Durchsetzung von Lohnarbeit und Warenproduktion als gesellschaftliche Prinzipien“ sein müssten — gerade so, als hätte er noch nie davon gehört, dass die „Unterentwicklung“ der sog. Dritten Welt Effekt ihrer abhängigen Entwicklung vom kapitalistischen Weltmarkt ist und nicht etwa der Tatsache zu verdanken, dass ihre Integration in den Kapitalismus noch nicht hinreichend bewerkstelligt wäre. (mehr…)

On the Critique of Human Rights

From this specific insight, we should move on to the general level and consider the problem of the very depoliticized humanitarian politics of „Human Rights“ as the ideology of military interventionism serving specific economic-political purposes. As Wendy Brown argues apropos of Michael Ignatieff, such humanitarianism „presents itself as something of an antipolitics — a pure defense of the innocent and the powerless against power, a pure defense of the individual against immense and potentially cruel or despotic machineries of culture, state, war, ethnic conflict, tribalism, patriarchy, and other mobilizations of instantiations of collective power against individuals.“ […]

What happens to Human Rights, then, when they are reduced to the right of Homo sacer, of those excluded from the political community, reduced to „bare life“ — that is to say, when they become useless since they are the rights of those who, precisely, have no rights, are treated as inhuman? Here Rancière suggests a very striking dialectical reversal: (mehr…)